Hunde und Katzen sind in Deutschland die beliebtesten und am meisten gehaltenen Haustiere. Im Jahr 2025 wohnten dabei 15,7 Millionen Katzen und 10 Millionen Hunde in deutschen Haushalten. Und weil man all diese Haustiere nicht einfach „Bello“ und „Mauzi“ rufen kann, geben die meisten ihren tierischen Mitbewohnern ganz eigene Namen.
Die Wahl des richtigen Haustiernamens fällt dabei einigen sehr leicht und anderen eher schwer. Dass sich dabei dennoch gewisse Trends abzeichnen, belegt eine Auswertung der Haustierbetreuungsplattform Rover. Das Portal hat seine Namensdatenbank speziell für Deutschland gesichtet. Einige Kandidaten haben dabei besonders zugelegt.
Diese Katzennamen liegen im Trend
- Alfi (+938 Prozent)
- Enzo (+738 Prozent)
- Pinky (+738 Prozent)
- Karlsson (+638 Prozent)
- Malina (+638 Prozent)
- Martha (+638 Prozent)
- Samu (+638 Prozent)
- Joshi (+438 Prozent)
- Kiara (+363 Prozent)
- Lutz (+288 Prozent)
Hundenamen, die aktuell im Kommen sind
- Dakota (+845 Prozent)
- Richie (+745 Prozent)
- Indy (+245 Prozent)
- Schoko (+245 Prozent)
- Mathilda (+211 Prozent)
- Miki (+178 Prozent)
- Mars (+111 Prozent)
- Nox (+25 Prozent)
- Aiko (+20 Prozent)
- Gustl (+20 Prozent)

Was bei den Haustiernamen auffällig ist
Wer sich sowohl die Hunde- als auch die Katzennamen genauer anschaut, kann unter anderem feststellen, dass altmodische Namen offenbar wieder mehr im Trend liegen. Dazu kommen Namen aus Filmen, Serien oder generell aus der Popkultur. Als Beispiel nennt Rover dafür „Mufasa“, „Vaiana“, „Meeko“ oder auch „Pedro“.
Zudem sind offenbar Namen aus dem US-amerikanischen Sprachraum zunehmend beliebt. Dafür sprechen Kandidaten wie Dakota, Richie und Pinky. Rover liefert dazu teilweise noch gesonderte Listen. Aus diesen geht beispielsweise hervor, dass auch Haustiernamen wie „Dude“ bei Katzen um 145 Prozent zugelegt haben.
Verloren haben hingegen von Animes und Videospielen inspirierte Namen oder solche, die von Pflanzen und Blumen inspiriert sind. „Ivy“, „Daisy“, „Flora“ oder „Lily“ haben teilweise bis zu 174 Prozent verloren. Gleiches gilt für Inspirationen aus der Mythologie. Zwar konnten Kandidaten wie Achille zulegen – was angesichts von Kinoerfolgen wie „The Odyssey“ wohl ein Beleg für die Bedeutung des Unterhaltungssektors ist –, dafür haben beispielsweise das lange beliebte „Loki“ oder auch „Thor“ verloren.

