YouTube-Star MrBeast auf 100 Millionen Dollar verklagt

Der größte YouTuber der Welt führt einen heftigen Rechtsstreit.

10.08.2023, 06:43 Uhr
YouTube-Star MrBeast auf 100 Millionen Dollar verklagt
IMAGO / ZUMA Wire
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Er ist der erfolgreichste YouTuber der Welt. Jimmy Donaldson, alias Mr. Beast, hat unglaubliche 174 Millionen Follower. Damit generiert er ein geschätztes Einkommen von satten 54 Millionen US-Dollar pro Jahr. Seine Kanäle werden unter anderem auch in spanischer, französischer und russischer Sprache betrieben. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Spielen und hat im Jahr 2021 den Netflix-Megakracher „Squid Game“ nachgestellt. Das Video allein erreichte bisher schon über 460 Millionen Aufrufe.

Neben seinen YouTube- Kanälen hat Donaldson aber auch noch andere Geschäftszweige für sich erschlossen. Er ist im Jahr 2020 mit einem Multiplayer-Handygame namens „Finger on the App“ auf den Markt gekommen. Damit können Spieler bis zu 100.000 Dollar als Hauptpreis gewinnen. Zusätzlich hat er im Jahr 2022 ein Lebensmittelunternehmen namens „Feastables“ gegründet, die mit eigenen Schokoriegeln unter dem Namen “MrBeast Bars“ auf den Markt gingen.

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Auch hier gab es zur Einführung ein Gewinnspiel, bei dem es über 1 Million Dollar zu gewinnen gab. Schlussendlich besitzt er eine Burger-Kette. Die hört auf den Namen „MrBeast Burger“. Und genau damit gibt es aktuell echte Probleme für den 25-jährigen aus Kansas.

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Mr Beast

Burger sind "ungenießbar"

Diese, vor drei Jahren gegründete Fast-Food-Kette liefert bereits nicht nur in den USA, sondern auch in Kanada und England ihr Essen aus. Hinter diesen Gastronomiebetrieben steckt allerdings eine Firma, die sich „Virtual Dining Concepts“ nennt. Und genau diese Firma hat nun gegen „MrBeast“ im Bundesstaat New York Klage erhoben. Das Verhältnis zwischen dem Internet-Star und dem Gastro-Unternehmen ist nämlich hinter den Kulissen alles andere als harmonisch. 

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Im Vorfeld hat Donaldson das Unternehmen wegen schlechter Kritiken an den Burgern selbst verklagt. „Ekelhaft“ und „ungenießbar“ wurden sie in den Kommentaren genannt. Das hat einigen Unmut hervorgerufen. Der Rechtsstreit zwischen den beiden Parteien, die durch „MrBeast Burger“ miteinander verbunden sind, hat mittlerweile neue Dimensionen erreicht. Von Seiten „Virtual Dining Concepts“ hieß es, der YouTuber wolle neue Verhandlungen in Gang setzen, um seine finanziellen Interessen irgendwie durchzusetzen.

Es sollen gelöschte Tweets von „MrBeast“ existieren, die darauf hinweisen, dass es zu Vertragsbrüchen und Rufschädigungen gegen das Gastro-Unternehmen gekommen sei. Genau darauf basiert auch die Klage, die gegen Donaldson in New York angestrengt wurde.

Der Streitwert: Unglaubliche 100 Millionen Dollar. So viel soll der Game-Streamer seinem Geschäftspartner, mit dem er durch „MrBeast Burger“ verbunden ist, zahlen. Das wären knappe zwei Jahre Einkommen für den YouTube-König. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, was das Gericht dazu entscheidet. Um den Geschmack der Burger scheint es wohl schon lange nicht mehr zu gehen.