Presley Gerber (†27): Cindy Crawford trauert um ihren Sohn

Presley Gerber, der Sohn von Supermodel Cindy Crawford, ist im Alter von nur 27 Jahren verstorben. Der junge Mann, der selbst als Model tätig war, starb in einer Therapieeinrichtung.
Presley Gerber (†27): Cindy Crawford trauert um ihren Sohn
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Er war auf dem Weg, sich selbst einen Namen als Model aufzubauen und war bereits für große Marken wie Calvin Klein und Dolce & Gabbana tätig. Nun ist Presley Gerber im Alter von nur 27 Jahren verstorben. Für besondere Aufmerksamkeit sorgt sein Tod auch aufgrund seiner prominenten Verwandtschaft. Der Verstorbene war der Sohn von Supermodel Cindy Crawford und dem Unternehmer Rande Gerber, dessen Nachnamen er trug. Seine Schwester Kaia Gerber ist ebenfalls erfolgreich als Model und auch als Schauspielerin tätig.

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Der Tod von Presley Gerber wurde sowohl von der Gerichtsmedizin von Los Angeles County als auch von einem Sprecher Crawfords bestätigt. „Die Familie bittet in dieser sehr schwierigen und schmerzhaften Zeit um Privatsphäre“, heißt es in dem Statement. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge starb das Model am Sonntag in einer während eines Aufenthalts in einer Therapieeinrichtung. Die Todesursache wurde allerdings noch nicht offiziell bekannt gegeben.

Todesursache von Presley Gerber wird noch untersucht

Zum jetzigen Zeitpunkt wird der Todesfall noch von der Gerichtsmedizin untersucht. Seit wann sich Presley Gerber in der Therapieeinrichtung aufhielt und warum er dort war, ist nicht bekannt. In den vergangenen Jahren sprach der junge Mann offen über Probleme mit Drogen und psychischen Erkrankungen.

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So veröffentlichte er seit dem Frühjahr 2023 in unregelmäßigen Abständen Videos in einer Reihe namens „Mental Health Mondays“. In diesen sprach er über seine eigenen Erfahrungen und Erholungswege, aber auch über etwas allgemeinere Themen wie die guten und schlechten Seiten von Social Media oder was Trigger eigentlich sind.

Rande Gerber, Cindy Crawford, Kaia Gerber und Presley Gerber
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Model sprach offen über psychische Probleme

Dem „People“-Magazin zufolge ging er in einem dieser Videos, das im Dezember 2025 veröffentlicht und inzwischen gelöscht wurde, auch auf seinen eigenen Konsum von Beruhigungsmitteln ein. So nahm Presley Gerber dem Video zufolge mehrere Mittel ein, um Panikattacken zu bekämpfen.

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Dass er seine Erfahrungen öffentlich machte, begründete er unter anderem damit, anderen damit helfen zu wollen. So erklärte er im Podcast Studio 22: „Ich habe mit psychischen Problemen, Depressionen und anderen Dingen zu kämpfen gehabt. Wenn ich auch nur einer Person helfen kann, aus einer ähnlichen Situation herauszukommen, dann reicht mir das schon.“

Familie unterstützte Presley Gerber öffentlich

Der am 2. Juli 1999 geborene Presley Gerber trat schon früh in der Öffentlichkeit in Erscheinung. Sein erster öffentlich dokumentierter Auftritt fand bereits im Jahr 2002 im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung statt, zu der ihn seine Mutter Cindy Crawford mitnahm. Als Teil der Familie Crawford-Gerber stand er im Laufe seines Lebens vielfach auf dem roten Teppich, später dann auch im Rahmen seiner eigenen Tätigkeit als Model.

Seine Familie unterstützte ihn in seinem Kampf gegen die Drogensucht. So äußerte etwa seine Schwester Kaia Gerber in einem Interview: „Mein Bruder ist ein Lehrer geworden, der sagt: ‚Ich werde für alle sichtbar ganz Mensch sein.‘ Man kann nicht alles vor der Welt verbergen.“ Zu Presley Gerbers 27. – seinem letzten – Geburtstag postete Mutter Cindy Crawford: „Ich bin so stolz auf den Mann, der aus dir geworden ist, aber für mich wirst du immer mein kleiner Junge bleiben.“

In den sozialen Medien haben inzwischen zahlreiche Menschen auf den Tod des jungen Mannes reagiert, darunter Stars wie Paris Hilton, Taylor Morland oder Jason Kennedy. Presley Gerbers letzter öffentlicher Auftritt war einmal mehr mit seiner Familie im Mai dieses Jahres, um eine Launch-Party seiner Schwester zu unterstützen.

Wichtiger Hinweis: Wer Suizid-Gedanken hat oder sich in diesem Kontext um einen Mitmenschen sorgt, kann rund um die Uhr und anonym Hilfe bekommen. Dafür steht etwa die Telefonseelsorge unter den Nummern 0800-111 01 11 oder 0800-111 02 22 zur Verfügung. Alternativ kann man auch den Chat nutzen oder unter 116 123 die bundesweite Hotline zur Lebenshilfe erreichen. Unter der Nummer 01806 313031 können sich zudem sowohl Menschen mit Suchtproblemen als deren Angehörige oder Bekannte von Fachpersonal Hilfe und Beratung holen.