Viele besonders schöne Reiseziele gelten inzwischen als total überlaufen und die Einwohnerinnen und Einwohner ächzen unter Massentourismus. Reisende sind deshalb oft auf der Suche nach weniger bekannten Urlaubsregionen, die genauso spektakuläre Aussichten bieten. Eine bekannte Anlaufstelle sind dabei schon lange die Rankings von „Time Out“.
Auch in diesem Jahr hat das Magazin wieder lohnende Reiseziele gelistet, wobei vor allem weniger bekannte und entsprechend unterschätzte Destinationen im Fokus standen. Der Spitzenreiter des Rankings befindet sich in Europa, und zwar in Rumänien. Der Kontinent ist in den Top 10 sogar mehrfach vertreten.
Die 10 am meisten unterschätzten Reiseziele der Welt laut „Time Out“
Auf Platz 1 liegt die Region Bukowina (Rumänien), auf Platz 3 folgt Asturien (Spanien), genauer genommen seine Städte. Zambujeira do Mar (Portugal) belegt Platz 6 und Carry-le-Rouet (Frankreich) findet man wiederum auf Platz 9.
- Bukowina, Rumänien
- South Dakota, USA
- Asturische Städte, Spanien
- Osa-Halbinsel, Costa Rica
- San Martín, Peru
- Zambujeira do Mar, Portugal
- Bisbee, Arizona, USA
- Shenzhen, China
- Carry-le-Rouet, Frankreich
- Tioga-Pass, Kalifornien, USA

Beeindruckende Landschaften und alte Traditionen
Dass die Bukowina zum am meisten unterschätzten Reiseziel der Welt erklärt wurde, liegt laut „Time Out“ an mehreren Faktoren. Dem Magazin zufolge handelt es sich um eine „traditionsreiche Region mit uralten Wäldern, blühenden Wiesen und kleinen Bergdörfern“. Besonders hervorgehoben werden auch die fest in der Region verankerten Traditionen und Bräuche sowie die unter dem Schutz des Unesco-Weltkulturerbes stehenden Klöster.
Reiseziele wie Bukowina erfreuen sich wachsender Beliebtheit, was auch daran liegt, dass nachhaltiger Tourismus abseits der großen Reiseziele an Bedeutung gewinnt. Dabei geht es neben der Schonung der Ökologie zunehmend auch um den Respekt vor der Kultur, Tradition und vor allem vor den Menschen vor Ort. Neben den Einheimischen berichten zudem auch die Touristinnen und Touristen, dass sie stark besuchte Reiseziele und den damit einhergehenden Massentourismus negativ wahrnehmen.

