Abhängig vom Flugzeugtyp, der Rumpfbreite und der Klasse, in der man sitzt, bietet eine Reihe in einem Flugzeug bis zu zehn Plätze. Üblich sind allerdings zwei 3er-Sitze nebeneinander, sodass es in jeder Reihe zwei Fenster-, zwei Mittel- und zwei Gangplätze sind. Vor allem Menschen mit langen Beinen bevorzugen die Gangplätze, da man dort potenziell ein wenig mehr Beinfreiheit hat.
Im Gegensatz zu den anderen Sitzen gibt es dafür den Nachteil, dass man die Armlehne zum Gang nicht einfach nach oben klappen kann. Viele glauben deshalb, dass die Lehnen fest verbaut sind und sich überhaupt nicht anheben lassen. Das ist allerdings nicht der Fall – man muss nur wissen, wo sich der Knopf dafür befindet.
Wie man den versteckten Knopf findet
Möchte man die Armlehnen zwischen Fenster- und Mittelplatz oder Gang- und Mittelplatz hochklappen, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben, dann findet man den Mechanismus dafür in der Regel vorne an den Seiten in Form eines simplen Knopfes. Bei den äußeren Armlehnen am Gang gibt es so einen Knopf auch.
Dieser befindet sich allerdings nicht sichtbar an den Seiten. Stattdessen sollte man an der Unterseite der Lehne tasten. In der Regel findet man den Knopf dann relativ weit hinten, in der Nähe der Rückenlehne. Viele Reisende wissen gar nicht, dass es einen entsprechenden Hebel gibt und gehen einfach davon aus, dass die Lehne fest fixiert ist. Und dafür gibt es an Bord eines Flugzeugs auch gute Gründe.
Die Besonderheit von Armlehnen am Gangplatz im Flugzeug
Die äußeren Armlehnen erfüllen eine wichtige Funktion. Während die inneren Lehnen vor allem dazu dienen, die Sitzplätze voneinander abzutrennen, hält diese nämlich den Gang frei. Wäre die Lehne oben, würden Menschen ganz natürlich beginnen, sich ein wenig in den Gang auszubreiten.
Das wollen die Airlines vermeiden, da sonst das Personal in den schmalen Gängen eines Flugzeugs durch Arme und Schultern der Fluggäste behindert werden könnte, wie „Travelbook“ erklärt. Gänzlich fixiert sind die Lehnen aber ebenfalls aus praktischen Gründen nicht. Denn die Flexibilität ist beispielsweise dann wichtig, wenn Menschen mit Einschränkungen ihre Plätze einnehmen wollen.

