Social Media hat ein neues Trend-Getränk: Kaffeekonzentrat. Überall findet man Videos von Personen, die begeistert das braune Getränk trinken und die Varianten von dm, Rossmann und Co. haben einen regelrechten Hype ausgelöst. Dabei kann sich die eine oder der andere durchaus fragen: Was ist an dem Kaffeeprodukt so besonders? Und vor allem: Was soll daran neu sein?
Eine günstige und unkomplizierte Alternative
Iced Coffee, Functional Coffee, Proteinkaffee, fruchtige Fusion – Kaffee ist durch seine vielen verschiedenen Variationen das Trend-Getränk schlechthin. Ob man seinen Kaffee am Ende mit Butter oder auch mit Salz trinkt, ist dabei am Ende meistens Geschmackssache, teilweise aber auch eine Frage der Gesundheit. Das spielt auch bei Kaffeekonzentrat eine Rolle.
Dabei handelt es sich um hochkonzentrierten Kaffeeextrakt in flüssiger Form. Dafür werden Kaffeebohnen besonders intensiv aufgebrüht oder umgekehrt kalt extrahiert. Theoretisch kann man das auch selbst machen. Auf Social Media werden allerdings vor allem die fertigen Varianten gefeiert, die es im Einzelhandel zu kaufen gibt.

Warum Kaffeekonzentrat aktuell so beliebt ist
Dabei gefällt vielen, dass man innerhalb kürzester Zeit ein Getränk zaubern kann, da es nur wenige Sekunden dauert, das Kaffeekonzentrat in einer Flüssigkeit wie Wasser oder Milch aufzulösen. Deshalb kann man das Produkt auch hervorragend nutzen, um verschiedene Varianten wie Eiskaffee oder auch einen (Dirty) Iced Matcha Latte herzustellen. Aber auch in Cocktails kann Kaffeekonzentrat zum Einsatz kommen.
Dazu kommt, dass Kaffeekonzentrat im Vergleich recht günstig ist. Die Preise für Kaffeebohnen und auch für gemahlene Produkte steigen seit Monaten. Es ist also kein Zufall, dass vor allem die jüngeren Generationen den Trend feiern, der allerdings ehrlicherweise nicht ganz neu ist.
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Vorsicht bei der Dosierung und den Zusatzstoffen in Kaffeekonzentrat
Das Produkt selbst gibt es, je nach Definition, bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts, wobei damals oft noch von Kaffeeessenz die Rede war. In den USA ist Kaffeekonzentrat bereits seit ungefähr vier Jahren im Trend, und zwar genau aus den genannten Gründen. Jetzt ist der Hype aber auch in vielen Ländern angekommen, was dazu geführt hat, dass die Produkte bei dm und Co. zeitweise sogar ausverkauft waren.
Grundsätzlich ist Kaffeekonzentrat eine gute und unkomplizierte Alternative. Allerdings sollte man unbedingt auf die Dosierung achten. Da es sich um ein Konzentrat handelt, reichen meistens schon ein bis zwei Esslöffel auf 150 bis 200 Milliliter aus, um ein aromatisches Getränk herzustellen. Zudem enthalten einige Produkte versteckten Zucker – ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich also.

