Netflix-Nutzer können Preiserhöhung mit einem Trick aufschieben

Netflix hebt die Preise für seine Abonnements an. Wer die neuen Konditionen nicht sofort akzeptieren möchte, kann den Anstieg mit einem Trick etwas verzögern.
Netflix-Nutzer können Preiserhöhung mit einem Trick aufschieben
Shutterstock / pamela ranya

Wie vor Kurzem bekannt wurde, werden die Preise für alle Abonnements bei Netflix steigen. Darüber hinaus werden auch die Zusatzmitgliedschaften teurer und der für Bestandskundinnen und -kunden noch aktive Basis-Tarif abgeschafft. Das war lange Zeit die günstigste Option ohne Werbung. Für Neukundinnen und -kunden gibt es den Tarif schon seit 2023 nicht mehr.

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Eigentlich sollen Abonnentinnen und Abonnenten die Preise jetzt schon bestätigen, die dann ab Oktober greifen. Wer nicht bestätigt, muss mit einer Kündigung seines Netflix-Accounts rechnen. Mit einem Trick kann man das allerdings noch ein wenig hinauszögern. Dafür muss man sich die Optionen in der Aufforderung zur Zustimmung der Preiserhöhung genau anschauen.

So kann man die Preiserhöhung aufschieben

Nutzerinnen und Nutzer berichten unter anderem auf Reddit, dass sie zunächst eine E-Mail erhalten haben, die die Preiserhöhung ankündigte. Teilweise wenige Tage später öffnete sich dann beim Öffnen der Netflix-App ein Fenster, in dem dazu aufgefordert wird, den neuen Bedingungen zuzustimmen.

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Unter dem kurzen Infotext zur Preiserhöhung enthält die Nachricht zwei Schaltflächen. Die erste Option lautet „Neuen Preis akzeptieren“, die andere „Optionen anzeigen“. Eine klare Möglichkeit zum Ablehnen der neuen Preise – selbst wenn das die Kündigung bedeutet – gibt es hingegen nicht, wie unter anderem „Golem“ kritisiert.

Für den Trick zur Verzögerung der Preiserhöhung ist jedoch die zweitgenannte Option interessant. Wer darauf klickt, erthält eine genaue Aufschlüsselung der Preisänderungen, abhängig vom ausgewählten Tarif. Nutzerinnen und Nutzer haben dann folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

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  • Neuen Preis akzeptieren
  • Neuen Preis ablehnen
  • Später entscheiden

Wählt man die letztgenannte Option aus, folgt eine Benachrichtigung, die darüber informiert, dass das Netflix-Abo noch zwei Monate zum alten Preis genutzt werden kann. Bevor man auf den Button klickt, ist das jedoch nirgendwo ersichtlich.

Die neuen Netflix-Preise im Überblick

Mehrere Medien kritisieren die nur bedingt intuitive Handhabung der Preiserhöhung für Nutzerinnen und Nutzer des Streaming-Dienstes. In einer Mail des Anbieters wird nämlich der 17. Oktober als letztes Rechnungsdatum genannt. In der Benachrichtigung, die zu sehen ist, wenn man die Entscheidung auf später verschiebt, steht dann der 17. November. Bei genauem Blick auf die Formulierungen widerspricht sich das zwar nicht, verwirrend ist es für einige vermutlich dennoch.

In Zukunft gelten bei Netflix im Übrigen folgende Preise:

  • Standard-Abo mit Werbung: 6,99 Euro pro Monat (vorher 4,99 Euro; Erhöhung um 40 Prozent)
  • Standard-Abo ohne Werbung: 15,99 Euro pro Monat (vorher 13,99 Euro; Erhöhung um 14 Prozent)
  • Premium-Abo: 21,99 Euro im Monat (vorher 19,99 Euro; Erhöhung um 10 Prozent)

Darüber hinaus wird auch der Preis für Zusatzmitgliedschaften teurer. Bislang betrug dieser 4,99 Euro. Künftig wird er hingegen auf 5,99 Euro pro Monat steigen.