Wegen TikTok-Challenge: Mädchen stirbt im Alter von 11 Jahren  

Erneut ist ein Mädchen wegen einer gefährlichen TikTok-Challenge im Alter von nur 11 Jahren verstorben. Warum es soweit kommen konnte und wie Eltern ihre Kinder schützen können.

22.03.2025, 00:09 Uhr
Wegen TikTok-Challenge: Mädchen stirbt im Alter von 11 Jahren  
BongkarnGraphic/Shutterstock
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Es ist nicht das erste Mal, dass ein Kind aufgrund einer TikTok-Challenge gestorben ist. Diesmal traf es ein erst 11-jähriges Mädchen aus Hattingen. Mitte März fanden die Eltern das Kind leblos in der gemeinsamen Wohnung. Da zunächst unklar war, woran die Schülerin gestorben ist, ermittelte die Kriminalpolizei in dem Fall.

Eine Obduktion zeigte, dass die 11-Jährige erstickt ist. Sie soll an der gefährlichen Deo-Challenge teilgenommen haben. Bei dieser Mutprobe atmen Jugendliche möglichst lange Deo ein und testen aus, wie viele Sekunden es dauert, bis sie ohnmächtig werden.

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Chay_Tee/Shutterstock

So können Eltern ihre Kinder vor gefährlichen TikTok-Challenges schützen

Schlimmstenfalls kann es bei dieser TikTok-Challenge zu Herzversagen und Atemlähmung kommen. „Kein Ruhm, kein Kick und keine Challenge ist dein Leben wert!“, warnt die Polizei deshalb eindringlich. Nun fragen sich Eltern, wie sie ihre Kinder vor den in den sozialen Medien kursierenden Mutproben schützen können. Am besten ist es, ein offenes Gespräch zu suchen und die Kinder über Risiken aufzuklären. Man sollte im Austausch bleiben, Verständnis zeigen und versuchen zu erfahren, mit welchen Themen und Trends sich die Community aktuell beschäftigt.

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Man sollte seine Kinder außerdem darauf aufmerksam machen, dass im Netz auch viele Fakes kursieren und dass man gefährliche Handlungen in Videos stets hinterfragen sollte. Darüber hinaus ist es wichtig, zu betonen, dass man niemals seine Gesundheit riskieren darf, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Polizei rät, dass Eltern ihre Kinder dazu ermutigen sollten, dem Gruppendruck, der enorm sei kann, nicht nachzugeben. Auch andere sollten durch das Verbreiten der Challenges nicht gefährdet werden. Zudem bitten die Ermittler darum, riskante Mutproben zu melden, damit schlimme Folgen rechtzeitig verhindert werden können.

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