"Mukbang"-TikToker gestorben: Efecan Kültür wurde nur 24 Jahre alt

Der Influencer Efecan Kültür ist im Alter von nur 24 Jahren verstorben, nachdem ihm sein Übergewicht zum Verhängnis wurde. Die Türkei warnt deshalb nun explizit vor dem gefährlichen "Mukbang"-Trend.

20.03.2025, 23:03 Uhr
"Mukbang"-TikToker gestorben: Efecan Kültür wurde nur 24 Jahre alt
Efecan Kültür/Instagram
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Der berühmte "Mukbang"-TikToker Efecan Kültür ist im Alter von nur 24 Jahren gestorben. Er wurde mit seinen extremen Ess-Videos berühmt und ließ sich von seinen Followern feiern. Doch sein daraus resultierendes Übergewicht führte schließlich zum Tod des Internet-Stars.

Seine Esssucht kostete Efecan schon Anfang März das Leben. Zuvor verbrachte er mehrere Wochen im Krankenhaus. Allerdings konnte dem 24-Jährigen nicht mehr geholfen werden. Kültür wog ganze 300 Kilo und wurde aufgrund zahlreicher gesundheitlicher Probleme in der Klinik behandelt. Unter anderem litt der Influencer an Blutergüssen und Atemnot.

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Efecan Kültür/TikTok

Warnung vor gefährlichem Trend: Efecan Kültür stirbt nach Veröffentlichung von Fress-Videos

Efecan Kültür hatte allein auf der Plattform TikTok über 180.000 Fans. Auch auf YouTube war er aktiv und seine Videos wurden teilweise millionenfach aufgerufen. Sein letzter Clip erschien allerdings schon im Oktober 2024. Seitdem musste der TikTok-Star das Filmen stoppen, da seine Gesundheit den gefährlichen Trend nicht mehr zuließ. Mukbang stammt aus Südkorea und zeigt Videos von Menschen, die übergroße Mengen an Essen auf einmal verzehren. Im Dezember landete Efecan schließlich im Krankenhaus.

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Eigentlich sollte er seine Behandlung zu Hause fortführen und wurde wieder entlassen. Am 7. März starb er jedoch in seiner Wohnung. Auch die chinesische Content Creatorin Pan Xiaoting verstarb im Juli 2024 an den Folgen ihrer Mukbang-Videos. Zuvor teilte sie einen zehnstündigen Fress-Live-Stream in den sozialen Medien. Die Autopsie deutete daraufhin, dass ihr Magen durch die Unmengen an Essen geplatzt ist. Die Türkei nimmt Efecans Tod nun zum Anlass, um Jugendliche vor dem Trend zu warnen.

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