Bis zu 500.000 Euro: Mercedes zahlt Mega-Abfindung

Der Autobauer Mercedes muss sparen. Deshalb sollen nun tausende Stellen abgebaut werden. Das Programm des Konzerns sieht vor, dass die Mitarbeiter eine Abfindung in Höhe von bis zu 500.000 Euro erhalten können.

27.03.2025, 09:57 Uhr
Bis zu 500.000 Euro: Mercedes zahlt Mega-Abfindung
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Der Autobauer Mercedes muss sparen. Bis zum Jahr 2027 sollen ganze fünf Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden. Erste Gerüchte besagen, dass insgesamt 30.000 Stellen abgebaut werden müssten, um dieses Ziel zu erreichen. Allerdings reicht es nicht aus, dass einige tausend Mitarbeiter in Rente gehen.

Stattdessen bietet Mercedes seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deshalb nun üppige Abfindungen an. Bis zu 500.000 Euro sollen drin sein, wenn man den Betrieb verlässt. Von diesem Luxus wäre man allerdings nur betroffen, wenn man beispielsweise als Teamleiter seit 30 Jahren bei dem Konzern tätig ist und monatlich rund 9000 Euro brutto verdient.

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Der Autobauer Mercedes sorgt mit seinem Sparprogramm für Diskussionen

Wie hoch die Abfindung ausfallen würde, können die Mitarbeiter selbst mit einem Tool im Intranet des Unternehmens berechnen. Auch eine Sachbearbeiterin, die seit 20 Jahren bei dem Autobauer arbeitet, kann mit rund 300.000 Euro Abfindung rechnen. Sparsam klingen diese Maßnahmen allerdings nicht. Doch offenbar scheint sich das Vorgehen für Mercedes zu lohnen. Allerdings müssen Mitarbeiter diese großzügigen „Angebote“ bis zum 31. Juli wahrnehmen.

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In einem Statement heißt es, man biete „wie bereits kommuniziert in den indirekten Bereichen attraktive Angebote an, um beispielsweise die eigene Karriere außerhalb des Unternehmens fortzusetzen oder in eine andere Lebensphase zu wechseln“. Zu den exakten Konditionen äußerte sich das Unternehmen allerdings nicht. „Wir gehen sozialverträglich und fair vor. Bei allen Angeboten des Abfindungsprogramms gilt die doppelte Freiwilligkeit. Das bedeutet, beide Seiten – sowohl Mitarbeitende als auch Unternehmen – müssen mit einem Ausscheiden aus dem Unternehmen einverstanden sein“, heißt es weiter. Es ist davon auszugehen, dass zahlreiche Mitarbeiter das Angebot annehmen.

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