Ist „Eleven“ am Ende von „Stranger Things“ tot? Macher veröffentlicht Statement

Das Finale von „Stranger Things“ hat hohe Wellen geschlagen, wobei vor allem das Ende von Millie Bobby Browns Figur „Eleven“ heftig diskutiert wurde. Jetzt hat einer der Serienmacher Stellung bezogen.
Ist „Eleven“ am Ende von „Stranger Things“ tot? Macher veröffentlicht Statement
Netflix

„Stranger Things“ war jahrelang eines der wichtigsten Aushängeschilder für Netflix. Jetzt ist die Serie Geschichte; das Finale erschien zum Start ins neue Jahr 2026. Während viele bislang offene Fragen geklärt wurden, bleiben Fans nach der letzten Folgen aber vor allem bei einer wichtigen Sache im Dunkeln: dem Schicksal von „Eleven“ (Millie Bonnie Brown Bongiovi, auch bekannt als Millie Bobby Brown). Die Serie bietet grundsätzlich zwei Interpretationsmöglichkeiten und das Publikum kann sich für eine entscheiden. Entweder ist der beliebte Charakter gestorben, als das Upside Down zerstört wurde – oder sie konnte sich mithilfe ihrer Kräfte retten.

Diese Theorie vertritt zumindest Protagonist Mike (Finn Wolfhard). Und auch der Rest der Freundesgruppe äußert in einem emotionalen Moment die formelhaften Worte „Ich glaube es“. Über die Deutung der entscheidenden Szene ist eine Debatte im Netz entbrannt und unter dem Hashtag „I Believe“ äußern Fans der Serie ihre Theorien. Inzwischen hat sich allerdings auch einer der Macher der Serie geäußert.

Shawn Levy bei der Premiere von „Stranger Things“ Staffel 5
picture alliance

Viele Fans sind sich sicher, dass „Eleven“ in „Stranger Things“ überlebt hat

Dabei handelt es sich zwar nicht um die Duffer-Brüder, die bisher alle Fragen zum Schicksal von „Eleven“ in „Stranger Things“ unbeantwortet gelassen haben. Dafür hat Shawn Levy Stellung bezogen, der von Anfang an unter anderem als Executive Producer maßgeblich an der Entstehung der Netflix-Serie beteiligt war. Der auch für „Deadpool & Wolverine“ bekannte Regisseur wurde auf Instagram zum Finale von „Stranger Things“ emotional. So postete er einige Schwarz-Weiß-Bilder vom Set, die den legendären Keller im Haus der Wheelers zeigen. Dazu schrieb er: „Vor zehn Jahren habe ich ein Drehbuch gelesen, das mit einem D&D-Spiel in einem Keller begann“. Und nach einer Würdigung der Duffer-Brüder schließt er den Post mit den Worten: „Und falls ihr euch fragt: Ihr könnt sicher sein, dass ich es glaube. Das habe ich immer.“

Damit stellt sich zumindest ein großer Name hinter „Stranger Things“ hinter die versöhnliche Theorie, dass „Eleven“ noch am Leben ist. Und es gibt einige Hinweise, die durchaus dafür sprechen. So stellen sich viele Fans die Frage, warum die mit illusorischen Kräften ausgestattete Kali (Linnea Berthelsen) für das Finale zurückgeholt wurde, obwohl sie mit dem eigentlichen Kampf dann nichts mehr zu tun hat. „Elevens“ Rettung würde den Handlungsbogen der Figur sinnvoll schließen – allerdings wäre die Rettungsaktion nur möglich, wenn auch ihr eigener Tod nur vorgetäuscht war.

Finn Wolfhard und Millie Bobby Brown in „Stranger Things Staffel 5
Netflix

Schon das Ankündigungsposter deutete ein düsteres Ende für „Eleven“ an

Die beiden stärksten Hinweise sind allerdings in der „Stranger Things“-Szene versteckt, in der „Eleven“ scheinbar im Upside Down zurückbleibt. Zum einen sind die Maschinen auf sie gerichtet, die es ihr nicht nur unmöglich machen müssten, ihre Kräfte zu verwenden, um sich gedanklich von Mike zu verabschieden. In vorherigen Szenen konnte sie nicht einmal richtig stehen, sobald die Geräte aktiviert waren. Zum anderen fehlt das verdächtige Nasenbluten nach der emotionalen telepathischen Abschiedssequenz mit Mike, das normalerweise anzeigt, dass die Figur ihre Kräfte benutzt hat. Zudem fragen sich viele Fans, wie es möglich sein soll, dass „Eleven“ unbemerkt vom Lastwagen zurück zum Portal gelangen konnte, ohne dass es jemand mitbekommt.

Allerdings gibt es auch für den Tod der beliebten Figur einige Argumente. Die Duffer-Brüder lassen die Frage nach ihrem Schicksal bewusst offen und haben vermutlich diverse Details so inszeniert, dass theoretisch beide Enden möglich wären. Möglicherweise lassen sie sich in einigen Jahren zu einer eindeutigeren Aussage hinreißen und klären das Mysterium endgültig auf.