Netflix veröffentlicht teilweise täglich neue Filme und Serien. Bei dieser Flut an Neuheiten ist es schwer, den Überblick zu verlieren. Und während große Produktionen wie „Stranger Things“ oder der neue Harlan-Coben-Thriller „Run Away“ viel Aufmerksamkeit zum Jahreswechsel bekommen haben, ist dabei ein echtes Juwel nahezu komplett untergegangen. Dabei überschlagen sich die Kritiken vor Begeisterung und bei Rotten Tomatoes gab es sogar die makellose Kritikerwertung von 100 Prozent, was den Titel dort offiziell zu einem der besten Netflix-Filme 2025 macht.
Die Rede ist von „100 Meters“; der Anime ist seit dem 31. Dezember bei Netflix zu sehen. Dabei sollte man sich von dem Anime-Genre auch als Nicht-Fan nicht abschrecken lassen, wie vielfach betont wird. Weitere gute Wertungen legen das ebenfalls nahe. So hält der Titel bei IMDb eine Wertung von 7,7, was für Filme, deren Schnitt immer ein wenig unter dem von Serien liegt, eine ausgesprochen gute Bewertung ist. Auch bei Letterbox bekommt „100 Meters“ ganze vier von fünf möglichen Sternen.

„100 Meter“ bei Netflix überrascht und begeistert Zuschauer mit einfühlsamer Geschichte
In „100 Meters“ geht es um Freundschaft und (sportliche) Rivalität, denn es dreht sich alles ums Laufen, wobei der Titel vielschichtig zu verstehen ist. Der talentierte Sprinter Togashi gilt schon früh als aufstrebendes Talent, das auf der berüchtigten 100-Meter-Strecke nicht zu schlagen ist, allerdings fehlt ihm echte Leidenschaft. Das ändert sich, als der neue Austauschschüler Komiya zu seiner Klasse stößt. Dieser ist ebenfalls ein schneller Sprinter, dem es allerdings an der richtigen Technik mangelt, während er gleichzeitig für den Sport brennt. Die beiden werden zu Trainingspartnern und begegnen sich schließlich Jahre später als Rivalen wieder.
In den Kommentaren betonen viele, dass es eigentlich reiner Zufall war, dass sie bei Netflix auf „100 Meters“ gestoßen seien. Manche kannten zumindest den Namen des Autors der Manga-Vorlage, den japanischen Mangaka Uoto. Viele geben allerdings zu, sonst eher wenig Animes zu schauen – von „100 Meters“ allerdings begeistert gewesen zu sein.
„Ich habe mich entschlossen, diesen Film an einem Abend anzuschauen, an dem ich mich nicht entscheiden konnte, was ich sehen wollte, und Mann, war das toll“, kommentiert jemand. Dabei sei „100 Meters“ bei Netflix die „perfekte Kombination aus Bild, Bewegung, Soundtrack und Geschichte“, heißt es an anderer Stelle. Gelobt wird vor allem das Letztgenannte, in Kombination mit der einfühlsamen Erzählweise.
