Die Umfragen zeigen, dass sich die Deutschen große Sorgen machen. Die Union ist kürzlich auf einen neuen Tiefstwert abgestürzt. Die Mehrheit der Befragten ist mit der Arbeit des Kanzlers Friedrich Merz unzufrieden. In einer Abstimmung aus dem Monat Mai 2026 hatte die AfD-Politikerin Alice Weidel den CDU-Chef bei der Kanzlerfrage überholt.
Die Verkündung der neuen Reformpläne hat nun erneut für Unmut und Gegenwind gesorgt. Unter anderem geht es um die Krankschreibung ab dem 1. Tag sowie um umfangreiche Änderungen bei der Rente. Der Deutschlandtrend, der schon vor der Verkündung der Pläne durch die ARD-„Tagesthemen“ und WELT erfasst wurde, zeigt neben der Unzufriedenheit auch die Themen, um die sich die Deutschen die größten Sorgen machen.

Umfrage offenbart: Um diese Themen machen sich die Deutschen die größten Sorgen
Die Mehrheit der Befragten gab an, sich die größten Sorgen um die aktuelle Wirtschaftslage in Deutschland zu machen. 78 Prozent erklärten, dass sie sich „große“ oder „sehr große“ Sorgen machen würden. Mit 66 Prozent befindet sich der Klimawandel auf dem zweiten Platz, gefolgt von der Migration und der Angst vor Altersarmut. Lediglich 23 Prozent der Befragten befürchten, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. 58 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass das Thema Klimaschutz trotz der aktuellen Ereignisse „nicht hintenanstehen“ sollte.
Diese Woche im Gespräch: Debatte entfacht: Das sind die häufigsten Gründe für Krankschreibungen in Deutschland
89 Prozent der Bürger stimmten für die Aussage, die Politik müsse mehr Gelder für die Infrastruktur in Deutschland zur Verfügung stellen. Hier ging es speziell um Krankenhäuser, Schulen und Verkehrswege, die auf künftige Hitzephasen vorbereitet werden sollen. Erst kürzlich wurde in Deutschland mit 41,7 Grad die höchste Temperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen. Lediglich 13 Prozent der Teilnehmer sind aktuell noch „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit der Arbeit des Bundeskanzlers. Doch Merz ist sich sicher, den Zuspruch zurückgewinnen zu können. „Deutschland kommt voran. Dies ist ein großer Schritt nach vorne“, verkündete der Politiker in der vergangenen Woche.

