Steht die nächste Hitzewelle bevor? Meteorologen warnen erneut vor 40 Grad

Erst Rekordhitze, dann eine kurze Erholung. Das Wetter in Deutschland bleibt unbeständig. Experten prognostizieren für Mitte Juli die nächste Hitzewelle – und erklären, wie es dazu kommt.
Steht die nächste Hitzewelle bevor? Meteorologen warnen erneut vor 40 Grad
Shutterstock AI

Das Wetter gönnt Deutschland aktuell eine Verschnaufpause, doch die könnte schneller zu Ende sein als gedacht. Erst kürzlich wurden Temperaturrekorde von über 41 Grad in der Bundesrepublik gemessen. Ventilatoren waren ausverkauft und im Nachbarland Frankreich waren die Krankenhäuser überfüllt.

Seit vier Tagen sind die Temperaturen nach zwei heißen Wochen größtenteils auf unter 30 Grad gesunken. Doch Meteorologen warnen schon jetzt vor der nächsten Hitzewelle. Ende nächster Woche soll es wieder wärmer werden. Mitte Juli könnte der Sommer wieder drückend heiß sein. Aktuell sind es in Portugal und Spanien 35 bis 40 Grad. In den nächsten Tagen wird dieses Hoch nach Frankreich ziehen und schließlich auch nach Deutschland.

Symbolbild Hitzewelle: Frau sitzt vor einem Ventilator
Barillo Images/Shutterstock

Extrem-Wetter in Deutschland: Droht jetzt die nächste Hitzewelle?

Im Westen wurden für Mitte Juli Temperaturen von 35 bis 38 Grad angekündigt. Mancherorts könnte erneut die 40-Grad-Marke geknackt werden. Der Wetterexperte Jan Schenk warnte bereits vor einem sogenannten „Heat Dome“, der erst Ende Juli wieder abflachen wird. Aktuell kann man allerdings noch nicht sicher sagen, ob man wieder mit 40 Grad rechnen müsse. Schenk erklärte gegenüber dem Focus, dass man sich aber „höchstwahrscheinlich“ darauf vorbereiten müsse.

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Bei einem „Heat Dome“ wird heiße Luft von einem stabilen Hochdruckgebiet eingeschlossen, was dazu führt, dass sich die Luft immer weiter aufheizt. Auch der Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung warnte vor einer neuen extremen Hitzewelle. Tropennächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken, sorgen für eine besondere körperliche Belastung. Allerdings handelt es sich lediglich um erste Trends. Wettervorhersagen sind erst rund drei Tage im Voraus zu 90 Prozent verlässlich. Dass es wieder wärmer wird, steht fest, doch wie warm, wird sich erst in den kommenden Tagen manifestieren.

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