Supermond im November: Wann kann man den „Bibermond“ am besten sehen?

Der Vollmond im November zeigt sich als besonders großer Supermond, wird aber teilweise auch „Bibermond“ genannt. Was steckt dahinter und wann kann man das Himmelsspektakel am besten sehen?
Supermond im November: Wann kann man den „Bibermond“ am besten sehen?
iStock / m-gucci

Alle 29,53 Tage ist Vollmond. Dann ist die Mondphase erreicht, in der die der Erde zugewandte Seite des Mondes vollständig von der Sonne beleuchtet wird und als helle und vollständige Scheibe am Himmel erscheint. Unter bestimmten Umständen scheint der Mond dabei besonders groß und beeindruckend – dann ist von einem Supervollmond die Rede.

Ein solcher steht uns nun im November bevor. Aufgrund seiner besonderen Bedeutung wird dieser November-Vollmond aber auch „Bibermond“ genannt. Dahinter steckt ein besonderes Kalendersystem der nordamerikanischen indigenen Bevölkerung.

Wann kann man den Supermond im November 2026 sehen?

Dass der Vollmond im November ein Supermond ist, liegt an der Nähe zur Erde. Da der Himmelskörper die Erde in ovalen Bahnen umkreist, ist er manchmal dichter am Planeten als zu anderen Zeitpunkten. Fällt das mit einem Vollmond zusammen, entsteht ein beeindruckendes Himmelsspektakel. Übrigens leitet der Vollmond die Supermondphase ein, bei der drei solcher Ereignisse hintereinander stattfinden . 2026 wird er zu diesem Datum zu sehen sein:

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  • Datum: 24. November 2026
  • Uhrzeit: 06:53 Uhr pazifischer Standardzeit (15:53 Uhr mitteleuropäischer Zeit)

Der größte Vollmond beziehungsweise Supermond des Jahres wird dann der Weihnachtsmond am 24. Dezember sein.

Warum wird der November-Vollmond auch „Bibermond“ genannt?

Der kommende volle Mond ist auch als „Bibermond“ bekannt. Ganz eindeutig ist die Namensgebung nicht geklärt, es gibt aber mehrere stichhaltige Theorien. So werden in Nordamerika im November die Biberfallen aufgestellt, um vor dem kalten Winter noch wärmende Felle zu bekommen. Bei der dortigen indigenen Bevölkerung ist hingegen vom Bibermonat die Rede, weil die Tiere zu dieser zeit des Jahres besonders aktiv sind, um ihre Bauten für den Winter vorzubereiten.

In Deutschland gibt es auch andere Namen für diesen Supermond. So ist unter anderem vom „Nebelmond“ die Rede. Alternativ wird er auch „Frostmond“, „Windmond“ und „Schneemond“ genannt, da er die kalte Jahreszeit endgültig einläutet. Regional kann auch vom „Schlachtmond“ oder Ähnlichem die Rede sein, weil in dieser Zeit traditionell das Schlachten des Viehs auf den Höfen beginnt.

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