Risk Map 2026: In diese Länder sollte man auf keinen Fall reisen

Die Risk Map zeigt auf Basis periodisch aktualisierter Daten die Destinationen, um die Reisende eher einen Bogen machen sollten. Dazu gibt es eine Karte mit detaillierten Risikoeinschätzungen der Lage vor Ort.
Risk Map 2026: In diese Länder sollte man auf keinen Fall reisen
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Die Reiselust ist bei vielen trotz mannigfaltiger Krisen ungebrochen, wobei etwa mit Blick auf Deutschland Umfragen zufolge fast 60 Prozent Urlaubsreisen von mindestens fünf Tagen Länge unternehmen. Während einige dafür lieber nahegelegene Ziele wählen, zieht es andere deutlich weiter weg. Allerdings ist die Lage nicht überall auf der Welt für Touristinnen und Touristen sicher genug. Deshalb veröffentlicht das Hamburger Unternehmen 3AM periodisch die sogenannte „Risk Map (auf Deutsch „Risikokarte“), um Reisenden Informationen über die Sicherheitslage in allen Ländern zu geben.

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Dabei wird in verschiedene Kategorien unterteilt. Während einige Gebiete zwar nicht sicher sind, aber zumindest keine akute Gefahr für Touristinnen und Touristen bedeuten, sieht das mitunter auch anders aus. Insgesamt wird zwischen fünf verschiedenen Kategorien und dabei zwischen „sehr geringem Risiko“ und „sehr hohem Risiko“ unterschieden. In solchen Hochrisikogebieten besteht mitunter sogar eine akute Gefahr für Leib und Leben, weshalb man sie unbedingt meiden sollte.

So sollte man laut Risk Map 2026 auf keinen Fall in Länder reisen, in denen eine ausgesprochen angespannte politische Situation herrscht, die Gewaltkriminalität hoch und das Gesundheitssystem schlecht ist und die sich teilweise sogar aktiv im Krieg befinden. Zu den gefährlichsten Regionen gehören der Karte zufolge unter anderem Ecuador, Venezuela und die Ukraine.

Risk Map 2026: Viele verschiedene Länderflaggen vor blauem Himmel
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Das sind die unsichersten Reiseländer 2026 laut Risk Map

Auch in Afrika gibt es viele potenzielle Reiseziele, die auf der Risikoskala weit oben einsortiert werden. Dabei konzentriert sich vieles auf die Ostküste des Kontinents. Laut Risk Map 2026 sollte man unter anderem den Sudan und Somalia, aber auch Teile Äthiopiens meiden. Gleiches gilt für weitere Länder im Landesinneren, wie Niger und Tschad, aber auch Libyen an der Nordküste. Eine etwas geringere, aber immer noch hohe Gefahr besteht beispielsweise in Ägypten und Algerien, während es vor allem im Süden des Kontinents sicherer wird. Namibia und Botswana – und auch Marokko im Norden – sind hellgrün markiert, womit nur ein „geringes Risiko“ bestehen soll.

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Trotz zeitweiliger Entspannung sind Länder wie Afghanistan, Syrien und Irak immer noch sehr unsicher und sollten laut Risk Map nicht angesteuert werden. Große Teile Asiens wie etwa Indien, China, Usbekistan und Kasachstan. Weite Teile Europas sind mindestens hellgrün markiert oder fallen sogar in die Gruppe mit dem geringsten Risiko. In die letztgenannte Kategorie fallen Norwegen, Finnland, die Schweiz und Island; die anderen Länder sind bis zur russischen und belarussischen Grenze in der Kategorie „geringes Risiko“.

Der Blick Richtung Amerika zeigt, dass vor allem Kanada auf der Risk Map 2026 als sicher eingestuft wird, während die USA und Argentinien zumindest noch hellgrün markiert sind. Ein erhöhtes beziehungsweise durchschnittliches Risiko besteht hingegen in Ländern wie Brasilien, Chile und Peru. Wie eingangs bereits erwähnt, sollte man Venezuela sowie Teile von Mexiko, Ecuador und Kolumbien eher meiden. Während die Risk Map die reine Sicherheitslage vor Ort bewertet, gibt es aber noch andere Kriterien, die bei der Wahl eines Reiseziels eine Rolle spielen, wie etwa Kosten und Nachhaltigkeit. Unter diesen Gesichtspunkten ist etwa ein beliebtes Urlaubsland für 2026 auf der „No-List“ gelandet.