Im September 2026 kommen eine ganze Reihe von Neuerungen auf die Bürgerinnen und Bürger von Deutschland zu. Vor allem aber steht der Monat ganz im Zeichen der Wahlen in drei Bundesländern. Darüber hinaus stellt Apple wohl sein neues iPhone vor, das Oktoberfest in München geht offiziell los und der Bundestag nimmt seine Arbeit nach einer mehrwöchigen Sommerpause wieder auf.
Wichtige Termine im September 2026 im Überblick
- 01.09.2026: Alkoholverbot an mehreren deutschen Bahnhöfen und erweiterte Beratungen bei Lohnsteuerhilfevereinen
- 06.09.2026: Wahlen in Sachsen-Anhalt
- 07.09.2026: Bundestag beendet sitzungsfreie Zeit
- 09.09.2026: Apple stellt sein neues iPhone vor
- 10.09.2026: Bundesweiter Warntag
- 11.09.2026: Cyber Resilience Act
- 19.09.2026: Münchner Oktoberfest startet
- 20.09.2026: Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
- 27.09.2026: Verpflichtende einheitliche „Gewährleistungslabels“ für Händler
- September: KI-Label bei Spotify und Ausbildungsstart in vielen Bereichen (erhöhte Mindestausbildungsvergütung beachten)
Die wichtigsten Änderungen für kommenden Monat erklärt
Direkt zum Auftakt des Monats greift das neue Alkoholverbot an den Bahnhöfen Berlin Hauptbahnhof, Berlin Gesundbrunnen, Kiel und Braunschweig. Dieses war Ende Juli angekündigt worden und soll bis zum 15. Oktober bundesweit umgesetzt werden. An 30 Bahnhöfen gelten bereits entsprechende Regelungen. Ebenfalls ab dem 1. September können sich zudem mehr Leute bei Lohnsteuerhilfevereinen beraten lassen. Bisher galt dabei eine Einkommensgrenze für Personen, die Einnahmen aus Vermietung, Verpachtung oder Kapitalvermögen haben; das entfällt künftig.
Erwähnenswert zudem der bundesweite Warntag am 10. September. Dabei sollen die Cell-Broadcasting-Systeme in Deutschland für den Ernstfall getestet werden. An diesem Tag werden also wieder überall die Sirenen schrillen. Warnungen werden zudem über Katastrophen-Apps, das Radio und auch per Push-Nachricht auf jedes Smartphone geschickt. Im Rahmen des „Cyber Resilience Act“ der EU kommt zudem eine verschärfte Meldepflicht für Sicherheitslücken in digitalen Geräten.
Eine weitere EU-Regelung greift ab dem 27. September. Ab dann gelten für Händlerinnen und Händler verpflichtende einheitliche Labels für gesetzliche Gewährleistungen, ergänzt durch ein Garantielabel, sofern eine freiwillige Herstellergarantie besteht.

