Ärger mit Etiketten? So kann man sie ganz einfach von Glas lösen

Wer Gläser wiederverwenden möchte, steht oft vor einem klebrigen Problem: den Etiketten. Diese lassen sich oft nur mühsam entfernen – es sei denn, man kennt die richtigen Tipps und Hausmittel.
Ärger mit Etiketten? So kann man sie ganz einfach von Glas lösen
Shutterstock / Rebeca Bolanos

Glasbehälter haben den Vorteil, dass man sie immer wieder verwenden kann. Allerdings ist es dafür am besten, das alte Etikett zu entfernen, um eine neue Beschriftung anbringen zu können, die zum neuen Inhalt passt.

Ein Etikett von einem Glas abzuknibbeln kann mühevolle Kleinstarbeit sein, bei der am Ende trotzdem noch Reste auf dem Glas zu sehen sind – oder auch nicht. Denn wer sich an ein paar einfache Tricks hält, erspart sich eine Menge Ärger. Dafür braucht es nur einige Hausmittel, die jede und jeder zu Hause hat.

Wasser und Spülmittel sind der traditionelle Weg

Der einfachste Weg benötigt lediglich Spülmittel und warmes Wasser. Wer sein Glas lange genug einweichen lässt, der kann die meisten Etiketten im Anschluss ohne Aufwand einfach abziehen. Bei einfachen Vertretern bleiben nicht einmal Kleberückstände zurück.

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Falls doch, kann man diese am besten mit Fett lösen. Also im Zweifel einfach zu einem Schwamm oder Tuch greifen, darauf ein bisschen Öl oder auch Margarine verteilen, das Ganze auf die Reste auftragen, um sie dann nach kurzem Einwirken zu entfernen.

Mehrere saubere Gläser und Flaschen ohne Etiketten
iStock / fcafotodigital

Natron und Öl als sanftes Scheuermittel gegen Etiketten

Es gibt allerdings auch hartnäckigere Etiketten, die sich partout nicht von ihrer Oberfläche ablösen wollen. In solchen Fällen gelten Natron oder auch Backpulver als Allzweckwaffe. Zusammen mit einem beliebigen Pflanzenöl wie etwa Raps bekommt man so eine Paste, die man sehr gut auf eventuelle Klebereste auftragen kann.

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Nach einer Einwirkzeit von etwa 30 Minuten kann man die Etiketten oder auch eventuelle Klebereste dann ganz leicht entfernen. Das liegt daran, dass Backpulver und Co. wie ein mildes Scheuermittel wirken. In Kombination mit dem Öl kommt es zunächst zu einem Einweicheffekt, bevor der Kleber dann gelöst und durch das Pulver, das sich nicht auflöst, abgetragen wird.

Warum man bei der Spülmaschone vorsichtig sein sollte

Wenn alles nichts hilft, bleibt oft nur Muskelkraft in Kombination mit einem Schwamm, der über eine raue Seite verfügt. Wer vorsichtig agiert, kann auch auf ein Produkt aus Kupfer oder Edelstahl zurückgreifen. Allerdings sollte man dabei darauf achten, keine Kratzer im Glas zu verursachen.

Viele stellen das Glas, das sie vom Etikett befreien möchten, auch einfach in die Spülmaschine. Das kann zwar funktionieren, allerdings oft nur unvollständig. Darüber hinaus können abgelöste Teile des Aufklebers im Sieb der Maschine landen, es verstopfen und dem Geschirrspüler langfristig schaden.