Pilot muss umkehren: Streit zwischen Mutter und Stewardess eskaliert

Nur 20 Minuten nach Abflug musste die Maschine wieder umkehren.

04.09.2023, 07:59 Uhr
Pilot muss umkehren: Streit zwischen Mutter und Stewardess eskaliert
heychli/Shutterstock
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Das Flugreisen anstrengend werden können, ist nicht neu. Speziell die Passagiere, die sich „nur“ die „Holzklasse“ buchen können, müssen mit wenig Kniefreiheit, engen Sitzen und manchmal Sitznachbarn rumärgern, die normalerweise nicht nebeneinander hätten sitzen sollen. Besonders aber für Kinder bedeutet eine Flugreise eine spezielle Herausforderung, einigermaßen ruhig zu bleiben. Sorge dafür müssen in der Regel deren Eltern oder Begleitpersonen tragen.

Hier kommen die unterschiedlichsten Menschen auf engstem Raum zusammen und das bedeutet, dass Regeln darüber bestimmen, wie man sich in einem Flugzeug zu verhalten hat – was gestattet ist, und was nicht und wo die privaten Rechte begrenzt werden zugunsten des funktionierenden sozialen Miteinanders; zumindest für die Dauer des Fluges. Ein anderer Aspekt ist sie Flugsicherheit. Ihr Rahmen ist von der IATA, einer Gesellschaft, zu der rund 300 Fluggesellschaften weltweit gehören, festgeschrieben und ist weitgehend bei allen Flügen gleich.

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Zu den bindenden Voraussetzungen gehört auch, dass die Passagiere sich den Weisungen des Flugpersonals fügen müssen. Darunter fällt auch das obligatorische Anschnallen bei Start und Landung. Wirklich alle, selbst das Kabinenpersonal, ist dann angeschnallt und selbstverständlich gilt das auch für Kinder. Zu genau einem solchen Problem kam es auf einem Flug von Sardinien nach Rom

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An Bord der Maschine kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung

Eine südamerikanische Touristin mit ihren beiden zwei-, und vierjährigen Kindern bestieg in Sardinien das Flugzeug nach Rom, um den Heimweg anzutreten. Aufgrund einer Verspätung konnte das Flugzeug erst zwei Stunden später abheben. Die dreiköpfige Familie ist bereits vor dem Start negativ aufgefallen. Die Kinder sind umhergelaufen anstatt angeschnallt zu bleiben.

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Als eine Flugbegleiterin die Mutter auf die Situation hinwies, dass auch ihre Kinder die Sicherheitsvorschriften im Flugzeug beachten müssen, wurde diese aggressiv und statt ihre Kinder zu beruhigen, begann sie eine lautstarke Diskussion mit dem Personal. Nach Darstellung der Fluggesellschaft Volotea, soll die Reisende ihr eigenes Handy nach einer Flugbegleiterin geworfen haben. Die widerspricht dieser Darstellung allerdings und meint, sie habe das Handy angeblich nur fallen lassen. Zeugen für die Gesamtsituation gibt es gleich dutzendweise.

Daraufhin wurde der Pilot des Volotea-Flugs informiert, der zum Äußersten griff und 20 Minuten nach dem Start, auf weniger als der Hälfte der Flugstrecke das Flugzeug umdrehte und erneut den Abflughafen von Olbia auf Sardinien ansteuerte. Da warteten bereits Grenzpolizisten auf die wütende Mutter mit ihren beiden Kindern.

Gegen sie werden nicht nur Restriktionen wie Flugverbote beschlossen, sondern es kommen neben einer Geldstrafe auch Schadensersatzforderung für den Rückflug nach Sardinien in Betracht – und das kann enorm teuer werden, sollte ihre Schuld festgestellt werden. Die Dame bestreitet bislang alle Vorwürfe.