Elon Musk: In jedem Vorstellungsgespräch stellt er diese Frage

Der Milliardär Elon Musk stellt in jedem Vorstellungsgespräch eine ganz bestimmte Frage. Mit dieser Technik schafft er es, Lügner sofort zu entlarven.

09.02.2024, 09:50 Uhr
Elon Musk: In jedem Vorstellungsgespräch stellt er diese Frage
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Tesla-Boss Elon Musk weiß genau, worauf es im Berufsleben ankommt. Wenn jemand eine steile Karriere hingelegt hat, dann ist es der mittlerweile reichste Mensch der Welt. Erst kürzlich gelang ihm mit seinem Konzern Neuralink der erste Test eines Gehirnchips beim Menschen. 

Wer für den Milliardär arbeiten möchte, muss dementsprechend einiges vorzuweisen haben. Auch die Bewerbungsgespräche laufen unter hohem Druck ab. Das liegt insbesondere daran, dass Elon Musk bei jedem Vorstellungsgespräch eine bestimmte Frage stellt. Damit möchte er keinesfalls herausfinden, was man besonders gut kann. Stattdessen nutzt er diese Methode unter anderem, um Lügner aufs Glatteis zu führen. 

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Das ist Elon Musks spezielle Technik für Bewerbungsgespräche

Anstatt sich auf die fachlichen Qualifikationen oder die Berufsabschlüsse seiner Bewerber zu konzentrieren, interessiert sich Musk nur für die Antwort auf folgende Frage: „Was sind einige der schwierigeren Probleme, mit denen [Sie] zu tun hatten, und wie [haben Sie] diese gelöst?" Natürlich möchte keiner unbedingt in den ersten Momenten über seine größten Probleme sprechen. Wer Elon Musk gegenüber sitzt, hat aber wohl keine andere Wahl. Zudem interessiert ihn, wie man „an wichtigen Übergangspunkten Entscheidungen getroffen“ hat.

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Der Milliardär erklärte, dass es normalerweise ausreicht, diese Frage zu beantworten, um ihm "ein sehr gutes Gefühl für jemanden zu geben". "Was ich wirklich suche, sind Beweise für außergewöhnliche Fähigkeiten, also dafür, dass sie sich wirklich schwierigen Problemen gestellt und sie bewältigt haben", erklärt er. Dabei findet er auch heraus, ob man die Leistung, mit der man prahlt, wirklich erbracht hat.

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Wer hat die Leistung wirklich erbracht?

Da die Person, die „mit dem Problem zu kämpfen hatte, es wirklich versteht und nicht vergisst", kann man so schnell Lügner entlarven. "Man kann ihnen also sehr detaillierte Fragen dazu stellen und sie werden die Antwort wissen, während die Person, die nicht wirklich für diese Leistung verantwortlich war, die Details nicht kennt", heißt es weiter. Demnach sollte man sich genauer überlegen, welche Leistungen man in seinem Lebenslauf als Aushängeschild verwendet, wenn man sich in Zukunft bei Tesla oder SpaceX bewerben möchte.