Corona-Variante „Eris“ breitet sich aus: Erste Experten fordern Masken-Rückkehr

Momentan breitet sich eine neue Variante des Corona-Virus rasant aus.

25.08.2023, 23:23 Uhr
Corona-Variante „Eris“ breitet sich aus: Erste Experten fordern Masken-Rückkehr
Tomas Ragina/Shutterstock
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Die Corona-Pandemie liegt eigentlich in der Vergangenheit. Sogar Gesundheitsminister Karl Lauterbach erklärte sie für beendet. Doch nun breitet sich eine neue Variante namens „Eris“ rasant aus.

Alles begann in Großbritannien, wo zahlreiche Ärzte und Krankenhausmitarbeiter in großer Sorge sind. Mittlerweile hat es „Eris“ auch nach Deutschland geschafft und für zahlreiche Infektionen gesorgt. Fachleute führen die aktuelle Ausbreitung auf das sogenannte „Barbenheimer“-Phänomen zurück. Momentan sorgen die Blockbuster „Barbie“ und „Oppenheimer“ nämlich weltweit für volle Kinosäle. Die WHO hat „Eris“ vergangene Woche bereits als „Variante von Interesse“ eingestuft.  

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„Wir müssen das genau im Auge behalten."

Erste Mediziner in Großbritannien fordern nun sogar die Rückkehr der Masken. Eine unangenehme Vorstellung, wenn man bedenkt, dass man erst seit wenigen Monaten auf alle extrem einschränkenden Maßnahmen verzichten kann. Auch in Deutschland freut man sich momentan über einen unbeschwerten Sommer mit Maskenfreiheit und ausgelassenen Partys. 

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In Großbritannien wird mittlerweile jeder siebte Corona-Fall der Variante „Eris“ zugeschrieben. Oxford-Professorin Trisha Greenhalgh schlug angesichts der Dynamik vor, über das Tragen von Masken in Hochrisikosituationen nachzudenken. Auch hierzulande breitet sich die neue Variante rasch aus. „Die seit vier Wochen wieder steigende Zahl von übermittelten COVID-19-Fällen an das RKI scheint mit der zunehmenden Zirkulation dieser ‚Variant of Interest‘ in Zusammenhang zu stehen“, erklärte das Robert Koch Institut.

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Allerdings spricht man noch nicht von der Rückkehr etwaiger Maßnahmen. Lauterbach teilte jedoch auf Twitter einen Beitrag, in dem dazu aufgefordert wird, sich freiwillig mit Masken zu schützen. Zudem teilte er Corona-Daten aus New York und schrieb: „Wir müssen das genau im Auge behalten. Unser Frühwarnsystem ist aktiv.“ In der vergangenen Woche wurden 4000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland gemeldet. In rund 40 Prozent aller analysierten Proben kommt „Eris“ vor.