80 Euro Gebühr? Bank-Kunden erhalten dubiose Warnung

Momentan erhalten zahlreiche Bank-Kunden eine besorgniserregende Nachricht. Was wirklich dahinter steckt und wie man reagieren sollte.

05.02.2024, 15:50 Uhr
80 Euro Gebühr? Bank-Kunden erhalten dubiose Warnung
AdriaVidal/Shutterstock
Anzeige

Bank-Kunden erhalten momentan Nachrichten, in denen von einer Strafgebühr die Rede ist. Ganze 80 Euro sollen die Betroffenen zahlen, wenn sie eine bestimmte Frist nicht einhalten. Und es kommt sogar noch schlimmer: Das Geld wird angeblich einfach vom Konto abgebucht. 

Diese dubiose Warnung erreicht momentan Kundinnen und Kunden der Postbank sowie der Hypovereinsbank. In den Mails steht, dass die betroffenen ihre Kundendaten nicht bestätigt hätten und deshalb das Konto temporär gesperrt wurde. Natürlich wird man auf einen Link aufmerksam gemacht, den man anklicken und anschließend seine persönlichen Daten preisgeben soll - es wird eine Frist von vier Tagen gesetzt. Tut man das nicht, greift die Gebühr in Höhe von 80 Euro.

Nach nur einem Klick: Kriminelle leeren das gesamte Bankkonto Nach nur einem Klick: Kriminelle leeren das gesamte Bankkonto
Anzeige
Nuttapong punna/Shutterstock

So sollten Bank-Kunden auf die Mails reagieren

Bei den besagten Nachrichten handelt es sich erneut um eine perfide Betrugsmasche, um die Daten der Kunden abzugreifen. Hier ist es besonders wichtig, den in der Mail enthaltenen Link nicht anzuklicken und natürlich auch keine persönlichen Informationen preiszugeben. Hinter den Links verbergen sich gefälschte Websites, die dem Original des Geldinstituts oft zum Verwechseln ähnlich sehen. User sollten die Mails sorgfältig prüfen und anschließend löschen. Oft fällt einem schon im Betreff, bei der Absenderadresse und auch im Text der erste eindeutige Fehler auf. Zudem fragen die Institute nie per Mail nach persönlichen Informationen.

Anzeige

Bei den Mails für Postbank-Kunden schreiben die Kriminellen sogar von Geldwäsche und unbefugter Kontonutzung. Auch hier handelt es sich um eine perfide Phishing-Methode. Neben den Bank-Kunden sind auch PayPal-User von den aktuellen Betrugsversuchen betroffen. Hier schrieben die Täter, dass die Telefonnummer ungültig sei und man dringend handeln müsse. Auch hier wird man auf einen Link verwiesen, unter dem man dann seine Daten eintragen soll. 

Anzeige