Zeckensaison geht los: Smartphone-Trick kann helfen, die Blutsauger zu finden

Bei einem Zeckenbiss ist es wichtig, schnell zu reagieren – sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Ein Trick mit der Smartphone-Kamera ist dabei enorm hilfreich.
Zeckensaison geht los: Smartphone-Trick kann helfen, die Blutsauger zu finden
iStock / Christian Horz

Zeckenbisse sind nicht nur unangenehm; die Parasiten können auch potenziell gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen. Deshalb ist es wichtig, schnell zu reagieren, die kleinen Tiere zeitnah zu finden, zu entfernen und anschließend den Biss zu behandeln. Das gilt im Übrigen nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere wie Hunde oder Katzen.

Doch gerade bei den haarigen Vierbeinern kann das zur echten Herausforderung werden, wenn sich die Zecken im Fell verstecken. Dabei kann das Smartphone dank eines einfachen Tricks mit einer App und der Gerätekamera eine große Hilfe sein.

So findet man Zecken mit dem Smartphone

Die meisten modernen Smartphones bieten inzwischen zahlreiche Kamera-Features. Neben einer hohen Auflösung, optischer Bildstabilisierung, Zoom und Nachtmodus gibt es in der Regel auch jede Menge digitaler Filter-Optionen. Besonders bekannt sind etwa der Schwarz-Weiß-Filter oder auch der sogenannte Retro-Effekt, bei dem die Optik eines alten analogen Films nachgeahmt wird.

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Es gibt aber auch weniger bekannte Effekte, und einer davon kann bei der Zeckensuche enorm nützlich sein: die „Invertiert“-Option. Diese findet man sowohl bei Android – über die Suche als „Lupe Shortcut“ zu finden – als auch unter iOS in der Lupen-App, die über die Smartphone-Kamera funktioniert. Beide bieten den Filter „Invertiert“ an. Der Begriff bedeutet so viel wie „umgekehrt“. Gemeint ist in diesem Fall, dass die Farb- und Helligkeitswerte in der Bildanzeige umgekehrt werden.

Bild einer Zecke mit dem Invertiert-Effekt
Faktastisch, iStock / Animaflora

Lupen-App bietet mehrere nützliche Funktionen

Das Ergebnis ist optisch mit einem Negativ vergleichbar, auf dem Kontraste besser zu erkennen sind. Richtet man die Kamera mit dem eingeschalteten Filter auf einen Hund oder eine Katze, kann man Zecken deutlich besser sehen. Auch bei menschlicher Haut oder Haaren funktioniert das hervorragend. Scherzhaft wird die Lupen-App deshalb auch bereits „Zeckenlupe“ genannt.

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Abseits von der Parasitensuche kann der „Invertiert“-Filter aber auch noch anderweitig nützlich sein. So kann man bei schlechten Lichtverhältnissen Dinge besser finden oder dank des Negativ-Effekts auch spannende und ansprechende Bilder produzieren. Übrigens kann man sich über iOS den Text, der auf den Lupen-Bildern zu sehen ist, über die „Reader“-Funktion auch vorlesen lassen.