Windows ist das meistgenutzte stationäre Betriebssystem der Welt. Monatlich veröffentlicht Anbieter Microsoft dafür kleinere Updates, die in erster Linie das System stabil halten, aber auch relevante Sicherheitslücken schließen, damit Nutzerinnen und Nutzer bei der Verwendung möglichst sicher sind.
Das Juni-Update, das von Microsoft unter den Kennungen KB5094126 oder KB5093998 gelistet wird, ist diesbezüglich eines der umfangreichsten der vergangenen Jahre. Medien berichten von mehr als 200 Schwachstellen, die auf diese Weise behoben wurden. Damit der Schutz aktiv wird, müssen Nutzerinnen und Nutzer allerdings handeln.
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Microsoft schließt zahlreiche Schwachstellen
Wie dringend die Empfehlung ist, zeigt ein Blick auf Microsofts Update-Notes. Der Anbieter selbst stuft ganze 38 der geschlossenen Sicherheitslücken als kritisch ein und nennt zudem eine Ausnutzung durch Cyberkriminelle in 14 Fällen als wahrscheinlich. Für einen gewöhnlichen „Patch Tuesday“ ist das außergewöhnlich umfangreich.
Die Lage ist auch deshalb so gefährlich, weil besonders sensible Bereiche des Betriebssystems betroffen sind. Dazu gehören unter anderem die Festplattenverschlüsselung und auch das HTTP-Protokoll, das für die Nutzung von Webservern relevant ist.
Aber auch Microsoft Office, der Edge-Browser und diverse Cloud-Dienste scheinen betroffen zu sein. Die Sicherheitslücken können unter anderem zur Folge haben, dass Fremde den Rechner aus der Ferne übernehmen können.

So installiert man das Widnows-Update
Der effektivste Schutz ist in diesem Fall, zeitnah die aktuellste Windows-Version auf den Rechner zu spielen. Dafür ist es wichtig, dass entweder die automatischen Updates aktiviert sind; dann muss das Gerät für eine Installation nur noch für eine gewisse Zeit eingeschaltet sein. Ist das nicht der Fall, muss man das Update manuell aufspielen. Dafür geht man folgendermaßen vor:
- Einstellungen im Startmenü öffnen
- „Windows Update“ auswählen
- „Nach Windows-Updates suchen“ anklicken
- Verfügbares Update herunterladen und installieren
In beiden Fällen muss man in der Regel das Gerät anschließend noch einmal neu starten und erhält eine entsprechende Aufforderung. Mit dem Juni-Update für Windows kommen neben den umfangreichen Sicherheitspatches auch einige neue Funktionen. So können Nutzerinnen und Nutzer künftig ihren Benutzerordner individuell benennen.

