Bezahlen per Messenger: WhatsApp Payments wohl bald auch in Deutschland verfügbar

In einigen Regionen kann man bereits per WhatsApp bezahlen, jetzt soll die Funktion ausgeweitet werden. Was kommt auf Nutzer zu?
Bezahlen per Messenger: WhatsApp Payments wohl bald auch in Deutschland verfügbar
picture alliance

Der vielgenutzte Messenger WhatsApp entwickelt sich immer weiter zu einer Plattform, die weit über das Versenden von Nachrichten hinausgeht. Bereits seit einigen Jahren gibt es unter dem Namen WhatsApp Payments Pläne, eine Zahlungsoption in den Dienst zu integrieren. Inzwischen sind diese Pläne weitaus konkreter und in Indien kann man bereits direkt in der App Geld an andere Personen oder Unternehmen senden.

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WhatsApp Payments wohl bald in weiteren Ländern verfügbar

Wie nun das gut informierte Portal „WABetaInfo“ berichtet, soll die Funktion testweise auf weitere Länder ausgeweitet werden, darunter auch Deutschland. Fpr folgende Märkte findet sich im Code der Beta-Version 26.33.10.70 für iOS ein Hinweis:

  • Europa: Niederlande, Österreich, Deutschland, Italien, Spanien
  • Nordamerika: USA, Kanada
  • Afrika: Ghana
  • Australien

Darüber hinaus steht die Funktion bereits in Indien, Brasilien und Singapur zur Verfügung. Dort kann man bereits per Peer-to-Peer-Überweisung Geld an Personen senden, wobei die Funktionsweise mit der von großen Anbietern wie PayPal oder auch der europäischen Alternative Wero zu vergleichen ist. Die Funktion greift dabei auf die lokalen Zahlungssysteme der jeweiligen Länder zurück.

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In Indien ist das beispielsweise Unified Payments Interface (UPI). Für den brasilianischen Markt setzt man hingegen auf die Unterstützung von PIX und in Singapur besteht dafür eine Partnerschaft mit Stripe und dem lokalen PayNow-System. Nutzerinnen und Nutzer müssen dafür ihre Bankkonten oder Kreditkarten manuell verknüpfen.

Was bietet die Bezahlfunktion bei WhatsApp den Verbrauchern?

In anderen Ländern wie beispielsweise China sind Zahlungen per Messenger bereits recht weit verbreitet. Dort dominiert WeChatPay, das zu der weitverbreiteten Messenger-App WeChat gehört. In diese Richtung möchte sich offenbar auch der zu Meta gehörende Dienst WhatsApp entwickeln. Dafür gibt es in den bisherigen Märkten folgende Funktionen:

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  • Überweisungen direkt über WhatsApp
  • Peer-to-Peer-Zahlungen, die – abhängig von der Region – kostenlos sind
  • Sicherheit durch Verschlüsselung und Authentifizierungsverfahren
  • direkte Zahlungsabwicklung für Unternehmen
WhatsApp Payments Screenshots
WABetaInfo

WhatsApp Payments direkt in der Messenger-App

Basierend auf den Informationen von „WABetaInfo“ kann man vermuten, dass WhatsApp Payments als eigener Bereich in den gelisteten Ländern geplant ist. Auf „Testflight“-Screenshots sind drei verschiedene Menüansichten zu sehen, die eine Integration der neuen Funktion in die bisherige Messenger-Struktur zeigen.

So soll man innerhalb der App künftig den Bereich „Payments“ (der im Deutschen vermutlich „Zahlungen“ heißen wird) finden, in dem man Personen zum Versenden von Geldbeträgen auswählen und direkt beispielsweise eine Kreditkarte verknüpfen kann. Nutzerinnen und Nutzern wird damit der Wechsel zwischen mehreren Apps erspart.

Diese Informationen sind nicht mit einer offiziellen Ankündigung gleichzusetzen, sondern beziehen sich lediglich darauf, dass eine Einbindung der Funktion technisch getestet wird. Allerdings passt das zu den bisher kommunizierten Plänen von Mutterkonzern Meta.