WhatsApp hat große Pläne für 2026: Welche Funktionen kommen und welche verschwinden

Messenger-Riese WhatsApp hat für 2026 bereits einige Veränderungen angekündigt. Neben den neuen Geschäftsbedingungen gibt es auch neue Funktionen – und einige, die in Zukunft wegfallen werden.
WhatsApp hat große Pläne für 2026: Welche Funktionen kommen und welche verschwinden
Shutterstock / miss.cabul
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Der zum Meta-Konzern gehörende Messenger WhatsApp ist der beliebteste der Welt. Seine mehr als 3 Milliarden Nutzerinnen und Nutzer müssen sich 2026 allerdings auf einige Änderungen einstellen. Eine wesentliche Neuerung für 2026 ist die Einführung von Benutzernamen auf der Plattform. Bisher war der WhatsApp-Account immer an eine Telefonnummer geknüpft. Das hatte allerdings auch zur Folge, dass in einer Kommunikation die Nummer zu sehen war. Das soll sich ab Juni 2026 für Unternehmen verpflichtend ändern und vor allem für private Nutzerinnen und Nutzer den Datenschutz erhöhen.

Eine weitere wesentliche Neuerung betrifft in erster Linie die EU. Denn Meta hatte im Sommer 2025 Werbung für WhatsApp gekündigt, die sich allerdings vor allem auf die Kanäle und den Status bezieht. Die EU-Datenschutzkommission hatte mit Blick auf den europäischen Markt allerdings noch einige datenschutzrechtliche Bedenken. Im Laufe des Jahres dürfte die Werbefunktion nun auch in Europa zu erwarten sein.

WhatsApp-Logo auf einem halb geschlossenen, hellleuchtenden Laptop in dunkler Umgebung
Shutterstock / max.ku

WhatsApp plant auch einige Änderungen im Bereich Künstlicher Intelligenz

Bereits zum Ende des Jahres konnten zudem erste Nutzerinnen und Nutzer auf die neue Mailbox-Funktion des Messengers zugreifen. Das Feature dürfte also im Laufe des Jahres 2026 flächendeckend zum Einsatz kommen. Dabei kann man bei einem verpassten Anruf über WhatsApp eine Sprach- oder auch eine Videonachricht hinterlassen. Im Bereich Anruf soll darüber hinaus eine weitere Funktion folgen: die Integration in den Web-Client. Das würde es ermöglichen, auch über die Browser-Version Telefonate zu führen, ohne dafür die App installieren zu müssen. Entsprechende Hinweise finden sich bereits in den Einstellungen.

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Darüber hinaus kommt WhatsApp mit einer eigenen App endlich auch auf die Apple Watch. In einer neuen Beta-Version des Messengers ist zudem bereits eine Funktion sichtbar, die eine transparentere Geräteverwaltung und damit eine bessere Übersicht ermöglicht. Dabei ist, im Gegensatz etwa zu einem neu hinzugefügten Smartphone oder Laptop, keine neue Authentifizierung nötig. Die Kopplung wird automatisch im Hintergrund vorgenommen.

Ab dem 15. Januar 2026 ändern sich außerdem die Geschäftsbedingungen. In diesem Rahmen wir die Nutzung von Allzweck-Chatbots auf der Plattform untersagt. Diese Änderung betrifft vor allem Unternehmen, die WhatsApp-basierte Assistenten verwenden, soll aber zumindest KI-Kundenberatung über den Messenger nicht verhindern. Gleichzeitig bietet die Meta AI neue Modelle zur Bildgenerierung an, bei denen anderen KI-Programme wie Midjourney und Flux zum Einsatz kommen.

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