Warum man vor dem Urlaub den Stromzähler fotografieren sollte

Wer in den Urlaub fährt, sollte entsprechende Vorkehrungen treffen und dabei auch den Stromzähler fotografieren. So kann man unter Umständen ordentlich Geld sparen.
Warum man vor dem Urlaub den Stromzähler fotografieren sollte
Shutterstock / Westlight

Expertinnen und Experten der Verbraucherzentrale empfehlen, vor der Abreise in den für viele nun anstehenden Sommerurlaub unbedingt den Stromzähler zu fotografieren. Dahinter steckt ein einfacher Trick, um eventuelle Stromkosten zu sparen; vor allem bei längeren Reisen kann sich das Vorgehen lohnen.

Denn wenn man längere Zeit nicht zu Hause ist, wird empfohlen, vor allem die großen Stromfresser im Haushalt auszuschalten, um Energie zu sparen. Bei einige Geräten wie etwa dem Fernseher ist das sinnvoll, bei anderen – beispielsweise dem Kühlschrank – eher nicht. Wer vor längerer Abwesenheit seinen Stromzähler fotografiert oder sich den Zählerstand anderweitig notiert, kann auf diese Weise versteckte Stromfresser identifizieren.

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Stromzähler-Check zum Urlaub kann Stromkosten sparen

Grundsätzlich sollte man alle Geräte, die normalerweise im Stand-by verbleiben, vor dem Urlaub einfach komplett ausschalten und gegebenenfalls sogar vom Stromnetz trennen. Dazu gehören klassischerweise:

  • TV-Geräte
  • Router
  • Stereoanlagen
  • Backofen
  • Mikrowellen
  • Spielekonsolen

Vor allem beim Router gilt das natürlich nur, wenn in der Abwesenheit keine Smart-Home-Geräte darüber laufen müssen. Bei Fernsehern sollte man zudem beachten, ob ein OLED-Bildschirm vorhanden ist, der im Stand-by-Modus seine Bildschirmwartung durchführt. Fällt der Verbrauch bei der Rückkehr höher aus als erwartet, obwohl man die genannten Geräte ausgeschaltet hat, lohnt sich ein genauerer Blick auf die heimischen elektronischen Produkte.

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Jemand verlässt seine Wohnung für einen Urlaub mit einem Koffer
Shutterstock / Lazy_Bear

Sommermodus für elektronische Geräte nutzen

Andere Geräte sollte man hingegen auf keinen Fall im Urlaub ausschalten beziehungsweise verfügen einige sogar über einen extra Modus für solche Fälle. Dazu gehören etwa Kühlschränke, die man vor längerer Abwesenheit abtauen und anschließend etwas wärmer einstellen sollte. Erst ab einer Abwesenheit von mindestens drei Wochen lohnt es sich, Kühlgeräte wirklich auszuschalten. Andernfalls verbraucht das erneute Herunterkühlen bei der Rückkehr mehr Strom, als durch das Ausschalten gespart wird.

Boiler und Heizungspumpen verbrauchen auch im Sommer Strom, verfügen aber in der Regel über einen eigenen Sommermodus. Dieser sollte vor der Abreise in den Urlaub unbedingt eingeschaltet sein.

Weitere wichtige Vorbereitungen vor dem Urlaub

Darüber hinaus gibt es einige weiter Dinge, die auf jede Checkliste kurz vor dem Urlaub gehören. So gilt es, verderbliche Lebensmittel zu verbrauchen, die Wäsche zu waschen, eventuelle Vorkehrungen für Pflanzen und Haustiere zu treffen und gegebenenfalls durch technische Systeme Anwesenheit vorzutäuschen.

Zudem wird empfohlen, das Wasser abzustellen und den Geschirrspüler offen zu lassen. Ein weiterer praktischer Trick beinhaltet ein Glas, das umgedreht auf der Spüle platziert wird. Wer zudem Abos für Zeitungen, Lebensmittellieferungen oder Ähnliches hat, sollte daran denken, diese zu pausieren.