Geringe Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro hat einen positiven Effekt für Nutzer

Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass die Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro nicht allzu groß ist. Woran könnte das liegen? Und ergeben sich daraus für Interessierte vielleicht positive Auswirkungen?
Geringe Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro hat einen positiven Effekt für Nutzer
Apple

Auf seiner September-Keynote in der vergangenen Woche hat Apple sein neues iPhone 18 Pro nebst Max-Variante vorgestellt, aber auch erstmals mit dem iPhone Duo ein Foldable präsentiert. Während Nutzerinnen und Nutzer auf Letzteres noch eine längere Zeit warten müssen – die Vorbestellungen starten am 16. Oktober – konnte man die 18er iPhones direkt ab dem 12. September vorbestellen.

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Diese Frist liegt nun einige Tage zurück, was erste Rückschlüsse auf die Nachfrage zulässt, auch wenn Apple wie üblich keine offiziellen Zahlen herausgibt. Allerdings zeigt ein Blick auf die Lieferfristen, dass bisher wohl nicht übermäßig viele Personen ein Gerät vorbestellt haben. Woran könnte das liegen?

Lieferzeiten der neuen iPhones zeigen Auffälligkeiten

Schaut man sich die im Online-Shop angegebenen Lieferzeiten an, dann zeigt sich ein einigermaßen klares Bild. Beim iPhone 18 Pro gibt es keinerlei Verzögerungen, beim iPhone 18 Pro Max nur bei ausgewählten Varianten. Einzige Ausnahme beim normalen Pro-Modell stellt die Variante in Burgunderrot und mit 1 TB Speicher dar. Beim Pro Max sind hingegen zum jetzigen Zeitpunkt die Varianten mit 256 und 512 GB Speicherplatz betroffen. Bei diesen Modellen gelten dem bekannten Analysten Jeff Pu zufolge eine Wartezeit von drei bis vier Wochen.

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Das bedeutet, dass man die anderen Geräte aber wie zum angegebenen Verkaufsstart tatsächlich zum großen Teil am 18. September erhalten wird. Wer sich das neue Smartphone direkt in einen Shop bestellt, hat wie üblich die besten Karten. Dass noch keine Verzögerung der Lieferzeit angezeigt wird, ist durchaus bemerkenswert, vor allem, wenn man die Zahlen mit denen früherer Jahre vergleicht.

Grundsätzlich lassen diese Zahlen auf eine eher verhaltene Nachfrage schließen, wie unter anderem „MacRumors“ mit Bezug auf Pus Aussagen schlussfolgert. Ein klarer Beweis liegt dadurch nicht vor; möglicherweise hat Apple auch einfach seine Produktion und Lieferung optimiert. Allerdings sind die Daten zusammen mit den nach unten korrigierten Produktionsprognosen der vergangenen Wochen ein klarer Hinweis.

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Mögliche Gründe für die geringere Nachfrage beim iPhone 18 Pro

Ein wesentlicher Grund dürfte der geringe technische Sprung im Vergleich zum Vorgänger-Modell sein. Viele Nutzerinnen und Nutzer stehen vor der Entscheidung, ob sie 1.449 Euro aufwärts für ein Smartphone ausgeben, das zwar einige Verbesserungen bringt, aber kein klares Key-Feature hat.

Die Kosten dürften ein weiterer wesentlicher Punkt sein. Denn gerade, wer mehr Speicher möchte, muss teilweise sehr tief für das iPhone 18 Pro in die Tasche greifen. Die größte Speichervariante des Pro-Modells liegt beispielsweise bei 2.949 Euro. Die größere Pro-Max-Variante kostet zwischen 1.599 und 3.099 Euro.

Und auch das iPhone Duo, immerhin Apples erstes Falt-Smartphone, könnte die Nachfrage drücken. Nutzerinnen und Nutzer warten eventuell lieber noch ein paar Wochen auf das Foldable als jetzt bei den Pro-Modellen zuzugreifen.