Tech-Riese Apple hat in der vergangenen Woche auf der September-Keynote seine neue iPhone-Generation vorgestellt. Anders als in den Vorjahren fehlte dabei zwar das Basis-Modell – dieses wird vermutlich im Frühjahr präsentiert. Dafür kommen das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max auf den Markt, zusammen mit dem iPhone Duo, dem ersten Falt-Smartphone des Herstellers.
Nun hat Apple seine technischen Daten für die neuen Geräte präzisiert. Aus diesen geht jetzt hervor, dass das iPhone 18 Pro Max in Europa und Deutschland mit anderer Mobilfunktechnik auf den Markt kommt als in den USA. So setzt der Hersteller in vielen Märkten auf das hauseigene C2-Modem. Bei der heimischen Variante kommen hingegen weiterhin Komponenten von Qualcomm zum Einsatz.
Welche Vorteile das C2-Modem bringen könnte
Schaut man sich das kleinere iPhone 18 Pro an, dann gibt es diesen Unterschied nicht, wie unter anderem „MacRumors“ auffällt. In diesem Fall kommen alle Varianten von vornherein mit dem C2. Ein Grund dafür könnten bestehende Liefervereinbarungen mit Qualcomm sein, die bis Ende 2026 laufen.
Ohne zu wissen, welche Qualcomm-Technik dann zum Einsatz kommt – Expertinnen und Experten vermuten den Snapdragon X85 – ist ein direkter Vergleich schwierig. Allerdings verspricht Apple bei seinem neuen Modem im Vergleich zum Vorgänger einen spürbaren Leistungssprung. So sollen unter anderem die Uploads deutlich schneller laufen, während gleichzeitig weniger Energie verbraucht wird.
Das soll aufgrund besser an das Gerät angepasster Technologie möglich sein. Auch der Empfang könnte deshalb im Vergleich verbessert ausfallen.

Auch beim Akku des iPhone 18 Pro Max gibt es Unterschiede
Stand jetzt basieren diese Angaben auf offiziellen Aussagen von Apple. Denn da das C2 erst mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max auf den Markt kommt, stehen erste Tests noch aus. Allerdings steht fest, dass das hauseigene Apple-Modem erstmals das vor allem in den USA wichtige mmWave-5G unterstützt.
Und auch beim Akku zeigen sich im Übrigen Unterschiede zwischen der US-Variante und der, die im Rest der Welt auf den Markt kommt. Zwar verzichtet Apple hierzulande auf den eSIM-Zwang und bringt sein großes Smartphone weiterhin mit einem Kartenslot. Das geht allerdings auf Kosten der Akku-Größe. Nutzerinnen und Nutzer in den USA haben also ein wenig mehr Akku-Kapazität zur Verfügung.
Dem aktuellen Datenblatt zufolge ergibt sich daraus bei der Videowiedergabe ein Unterschied von zwei Stunden. So kann man mit dem iPhone 18 Pro Max hierzulande mit 43 Stunden Wiedergabe rechnen. In den USA sind es hingegen 45 Stunden.

