Der US-amerikanische Tech-Gigant Apple ist vor allem für seine iPhones bekannt, die seit Jahren einen wichtigen Maßstab in der Branche setzen. Das gilt sowohl für die Funktionsweise, wobei inzwischen viele andere Hersteller diesbezüglich Druck machen, als auch für das Design. Die aktuelle Generation um das iPhone 17 besteht wie zuletzt üblich aus vier Modellen, wobei das iPhone 17 Pro Max die Flaggschiff-Variante darstellt.
Das macht sich auch im Preis bemerkbar. Die teuerste Version mit 2 TB Speicher kam mit einer UVP von stolzen 2449 Euro auf den Markt. Aber auch das günstigste Modell ist mit 1449 Euro eingestiegen. Wer dieses Geld in die Hand nimmt, möchte normalerweise zumindest für eine gewisse Zeit Freude an seinem Gerät haben, zumal zumindest ein moderater Wertverfall dann doch üblicherweise nach wenigen Monaten eintritt. Im Falle des iPhone 17 Pro Max scheint das allerdings nicht der Fall zu sein.

iPhone 17 Pro Max erreicht jetzt schon enorme Weiterverkaufszahlen
Generell erfreuen sich Apple-Produkte großer Beliebtheit und gelten als vergleichsweise lange nutzbar. Deshalb hat die Hardware des Herstellers auch auf dem Markt für Gebrauchtware noch einen recht hohen Wert. Mit Blick auf die Smartphone-Sparte werden diese normalerweise zwei bis drei Jahre verwendet, bevor die Geräte in größerer Zahl auf den Markt für Inzahlungnahme kommen. Das hängt auch mit den üblichen Vertragszyklen für solche Geräte zusammen.
Eine Analyse von „SellCell“ zeigt jedoch, dass das iPhone 17 Pro Max diesbezüglich einen Rekord aufgestellt hat. Schon jetzt macht das Flaggschiff-Modell 11,5 Prozent aller Transaktionen der unabhängigen Ankäufer in den USA aus. Die Vorgänger kommen nur auf jeweils gute sieben Prozent. Das iPhone 16 Pro Max, der direkte Vorgänger, belegt zusammen mit dem iPhone 13, erst Platz 4. Der Wertverlust betrug bei dem Modell zudem nach fünf Monaten bereits 32,5 Prozent, beim iPhone 17 Pro Max liegt er hingegen nur bei 25,4 Prozent im gleichen Zeitraum. Das könnte ein Grund für die hohen Weiterverkaufszahlen. Ein weiterer geht hingegen eine völlig andere Richtung.

Weitere mögliche Gründe für den ungewöhnlichen iPhone-Trend
Denn die Beschwerden über das iPhone 17 Pro waren ebenfalls ungewöhnlich zahlreich. So gab es einige Unzufriedenheit sowohl über die Software als auch über die Funktionen des neuen Flaggschiffs. Für einige Beschwerdeberichte sorgte dabei das Liquid-Glass-Design, das mit dem neuen iOS Einzug gehalten hat. Einigen Nutzerinnen und Nutzern soll davon sogar schlecht geworden sein.
Darüber hinaus wurden im Vorfeld von Apple einige KI-Funktionen versprochen, die speziell dem iPhone 17 Pro (Max) vorbehalten sein sollten und die bis heute nicht zur Verfügung stehen. Das könnte dazu führen, dass einige Nutzerinnen und Nutzer ihre Geräte nun doch recht schnell wieder loswerden möchten, solange sie noch einigermaßen preisstabil sind.
