Ist die Batterie leer? Einfacher Trick verrät es

Wer wissen möchte, ob eine Batterie noch Energie in sich hat, kann dafür auf einen einfachen Trick zurückgreifen. Dafür benötigt man nicht einmal Zubehör, sondern nur eine ebene Fläche.
Ist die Batterie leer? Einfacher Trick verrät es
iStock / maho

Früher waren sie omnipräsent, heute sieht man sie weitaus seltener: Einweg-Batterien. Doch auch wenn sie in vielen Bereichen von aufladbaren Akkus ersetzt wurden, so gibt es doch immer noch so einige Einsatzzwecke für die kleinen Energiespeicher. In erster Linie sind das Geräte mit einem geringen Stromverbrauch.

Aber auch für selten genutzte Notfallgeräte wird empfohlen, immer Batterien im Haus zu haben, damit man sie im Falle eines Stromausfalls noch nutzen kann. Viele haben deshalb noch Einweg-Zellen im Schrank, bei denen sich niemand mehr so wirklich sicher ist, ob sie leer oder noch voll sind. Ein einfacher Trick kann Abhilfe schaffen.

So funktioniert der Falltest in der Praxis

Einzige Voraussetzung für den Test ist, dass es sich um eine zylinderförmige Alkali-Mangan-Batterie handeln muss. Bei anderen Kandidaten funktioniert das Ganze nicht. Ist das der Fall, lässt man das Exemplar ganz einfach aus einer Höhe von 10 bis 20 Zentimetern auf eine ebene Unterlage, beispielsweise eine Tischplatte, fallen.

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Die Reaktion der Batterie beim Aufprall zeigt, ob sie leer ist. Das ist der Fall, wenn sie nach dem Aufkommen auf den Untergrund noch in die Höhe springt. Fällt sie hingegen einfach um und bleibt liegen, ist sie noch voll.

Jemand hält viele Batterien in den geöffneten Händen
iStock / Anton Pentegov

Das Prinzip hinter dem Batterie-Falltest

Dahinter steckt ein einfaches physikalisches Konzept, wie es in einem Artikel der Princeton University erklärt wird, die den zuvor im Netz kursierenden Test erstmals wissenschaftlich aufgriff und untersuchte. Im Inneren einer Batterie befindet sich nämlich eine zähe, elastische Zinkpaste, die ein wenig an Gel erinnert. Diese Paste dient als Anode und liefert die für den Stromfluss nötigen Elektronen. Man könnte auch vom Brennstoff der kleinen Energiespeicher sprechen.

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Mit der Zeit wird dieser Brennstoff jedoch aufgebraucht beziehungsweise verfestigt sich das Gel bei der Nutzung. Das liegt daran, dass sich bei der Stromerzeugung das Zink in Zinkoxid oder Zinksalze umwandelt und somit austrocknet. Ohne die flüssige Paste wird der Aufprall nicht mehr abgefedert beziehungsweise „geschluckt“, weshalb die Batterie nach oben springt.

Trick spart Zeit und ist im Vergleich ziemlich präzise

Deshalb gilt auch eine einfache Faustregel: Je höher die Batterie springt, desto leerer ist sie. Springt sie dabei etwa so hoch, wie sie lang ist, ist sie nahezu oder komplett leer. Ist man sich unsicher, kann man mehrere Batterien vorsichtig dem Falltest unterziehen, um Vergleichswerte zu haben.

Alternativ kann man sie natürlich auch einfach in ein elektronisches Gerät einsetzen. Allerdings ist dieser Test tatsächlich weniger verlässlich, da einem so nicht angezeigt wird, ob vielleicht nur noch wenig Energie vorhanden ist. Zudem erspart der Falltest einiges an Aufwand.