Die Technik-Welt wartet gespannt auf Apples erstes Foldable, das in der Öffentlichkeit unter dem Namen iPhone Fold besprochen wird. Die Konkurrenz hat schon längst Falt-Smartphones im Portfolio, Apple hat seine Pläne allerdings immer wieder verschoben. Aktuell scheint ein Foldable-Release aber so nah wie nie, sogar eine Testproduktion soll angelaufen sein, um einen Start Ende 2026 zu ermöglichen.
Bei dieser Testproduktion haben sich nun aber mehrere Probleme offenbart, wie Insider vermelden. So soll es bereits in einer frühen Produktionsphase zu technischen Hürden gekommen sein. Die Informationen sollen aus den Zuliefererkreisen von Apple stammen und könnten den Zeitplan des „iPhone Fold“ gehörig durcheinanderbringen.
iPhone Fold soll Mängel bei der Massenfertigung zeigen
Unter anderem „Nikkei Asia“ zufolge gibt es wohl Probleme bei den sogenannten Engineering-Verification-Tests. Dabei geht es darum, ein Design auf Serientauglichkeit zu überprüfen, was ein enorm wichtiger Schritt im Produktionsprozess für Apple sein dürfte. Ein Problem bei diesen Tests könnte die Massenfertigung des „iPhone Fold“ je nach Ausmaß deutlich nach hinten verschieben. Die ersten Auslieferungen könnten sich dadurch um Monate verzögern, was unter Umständen auch Apples ganzen Präsentationsplan durcheinanderbringen könnte.
Dieser könnte sich nämlich hartnäckigen Gerüchten zufolge komplett verschieben. Bislang konzentriert sich vieles auf die große Keynote im September, weil Apple dort – bis auf seine e-Modelle – alle neuen iPhones vorstellt. Brancheninsidern zufolge sollen die Präsentationen allerdings künftig über das Jahr verteilt werden, wobei das „iPhone Fold“ den Anstoß geben soll. Ein Problem in der Produktion könnte diese Pläne also empfindlich stören.
Müssen Apple-Nutzer bis 2027 auf das Falt-Smartphone warten?
Unter diesen Gesichtspunkten dürften die nächsten Wochen für Apple entscheidend sein. Die Tests sind wohl vor allem für April und Mai angesetzt und haben auch Auswirkungen auf den weiteren Fertigungsprozess und die Produktionspläne angeschlossener Komponentenhersteller.
Für Nutzerinnen und Nutzer könnte das bedeuten, dass sie doch noch länger auf das „iPhone Fold“ warten müssen, das weiteren Gerüchten zufolge übrigens auch den Titel „iPhone Ultra“ tragen könnte. Statt eines Starts im Herbst 2026 müssen sie sich dann vielleicht noch bis 2027 gedulden. Diese Verschiebung könnte zudem weitere Implikationen haben, falls einzelne Komponenten dann bereits wieder veraltet wären.
Allerdings hat der bekannte Branchen-Insider Mark Gurman den Verschiebungsgerüchten widersprochen und betont, dass Apple absolut im Zeitplan liegen würde. Allerdings schreibt auch der „Bloomberg“-Experte, dass es aufgrund der komplexen Bauweise und der dafür nötigen Materialien eventuell zu Lieferengpässen bei dem Falt-Smartphone kommen könnte. Solange sich der Hersteller nicht selbst zu einem Gerät, das wohlgemerkt noch gar nicht offiziell angekündigt wurde, äußert, bleibt die Informationslage also vage.

