Neue Produkte kommen, alte Produkte gehen, das ist der ewige Kreislauf bei Apple und auch jedem anderen Unternehmen. Dementsprechend kommt der aktuelle Schritt des US-amerikanischen Herstellers nicht überraschend. Nachdem Anfang März mehrere neue Produkte vorgestellt wurden, müssen andere Platz im Shop machen.
Dabei ist vor allem der Blick auf das neue iPhone 17e und seinen Vorgänger, das iPhone 16e, spannend. Da die E-Reihe erst im vergangenen Jahr eingeführt wurde, war noch nicht ganz klar, wie Apple verfahren würde, wenn neue Modelle auf den Markt kommen. Jetzt steht fest: Die alten werden dadurch umgehend entfernt, obwohl sie erst ein Jahr auf dem Buckel haben. Das berichtet unter anderem das Branchenmagazin „Macrumors“. Und dabei bleibt es noch lange nicht. Insgesamt werden 15 Produkte von Apple eingestellt.

Diese iPhones, MacBooks und andere Produkte stellt Apple ein
Zusammen mit dem iPhone 17e hat Apple zahlreiche andere Geräte vorgestellt, die ihre jeweilige Produktreihe weiterentwickeln. Dazu gehören etwa mehrere aktualisierte iPad-Air-Modelle mit M4- und M5-Chip, MacBook-Pro-Modelle mit M5-Pro- und M5-Max-Chip sowie zwei neue Studio-Display-Modelle und das neue MacBook Neo, das mit seinen 699 Euro eine echte Kampfansage an die Konkurrenz ist. Im selben Zug verschwindet eine ganze Reihe von Produkten aus dem Shop des Anbieters.
Hier ist die komplette Liste aller betroffenen Geräte, die von Apple eingestellt werden:
- iPhone 16e mit A18 (2025)
- 11-Zoll iPad Air mit M3 (2025)
- 13-Zoll iPad Air mit M3 (2025)
- 13-Zoll MacBook Air mit M4 (2025)
- 15-Zoll MacBook Air mit M4 (2025)
- 13-Zoll MacBook Pro mit M5 und 512 GB Speicher (2025)
- 14-Zoll MacBook Pro mit M4 Pro (2024)
- 16-Zoll MacBook Pro mit M4 Pro (2024)
- 14-Zoll MacBook Pro mit M4 Max (2024)
- 16-Zoll MacBook Pro mit M4 Max (2024)
- Mac Studio mit M3 Ultra und 512 GB Arbeitsspeicher (2025)
- Studio Display mit A13 Bionic (2022)
- Pro Display XDR (2019)
- Pro Stand für Pro Display XDR (2019)
- Pro Display XDR VESA-Montageadapter (2019)

Was bedeutet das für Kunden?
Dieser Schritt ist nicht ungewöhnlich für Apple. Kundinnen und Kunden müssen sich vor allem dahingehend umstellen, dass sie die betroffenen Geräte nicht mehr von Apple direkt beziehen können. Das bedeutet aber nicht, dass man sie nicht mehr kaufen kann.
Bei Drittanbietern sind die Produkte nach wie vor zu haben und das zu teils deutlich reduzierten Preisen. Wer also keinen Wert auf die allerneueste Technik legt, kann sich durchaus nach entsprechenden Angeboten umsehen. Das zu Anfang bereits als Beispiel erwähnte iPhone 16e kostete zum Start beispielsweise 699 Euro (für 128 GB). Inzwischen ist das Modell bei mehreren Drittanbietern bereits für 519 Euro zu haben. Ähnliches zeigt der Vergleich anderer ausrangierter Modelle.
Apple-Geräte erhalten in der Regel noch sechs bis sieben Jahre nach Erscheinen weiterhin Updates, was sie weiterhin sicher und aktuell hält. Und auch nach Ablauf dieser Frist kann man die Geräte theoretisch weiter nutzen, wobei die Einschränkungen und Risiken dann zunehmend größer werden.
