„Spider-Noir“: Nicolas Cage glänzt in neuer Marvel-Serie mit Traum-Wertungen

Auf Prime Video sorgt aktuell eine eher ungewöhnliche Serie für Aufsehen, die ausgerechnet aus dem Hause Marvel kommt. Während sich die Kritiken teilweise überschlagen, wissen auch viele nichts mit der Serie anzufangen.
„Spider-Noir“: Nicolas Cage glänzt in neuer Marvel-Serie mit Traum-Wertungen
Amazon Prime Video

Die Prime-Video-Charts werden seit Wochen von „Off Campus“ dominiert. Jetzt hat die romantische College-Serie Gesellschaft von „Every Year After“ bekommen, ebenfalls eine romantische Drama-Serie. Doch wie passt da Platz 3 ins Bild? Dort sitzt nämlich „Spider-Noir“ – und somit eine Serie mit Nicolas Cage, die nicht nur in eine völlig andere Richtung geht, sondern die auch einen außergewöhnlichen Stil hat.

Darum geht es in „Spider-Noir“ bei Prime Video“

Die Hintergründe von „Spider-Noir“ zu beleuchten, ist gar nicht so einfach, obwohl die Prämisse der Handlung zunächst simpel scheint. Die Handlung ist im New York der 1930er-Jahre angesiedelt, wo der vom Pech verfolgte und in die Jahre gekommene Ben Reilly (Nicolas Cage) seine Identität als „The Spider“, der einzige Superheld der Gegend, an den Nagel gehängt hat. Nun arbeitet er als Privatdetektiv.

Allerdings wird er dabei permanent von seiner Vergangenheit verfolgt, nicht nur psychisch, sondern im wahrsten Sinne des Wortes. Denn als ihn ein Fall ins Umfeld des organisierten Verbrechens führt, tauchen plötzlich gefährliche Gegner mit Superkräften auf. Was sich nach einer lehrbuchhaften Verschmelzung des Superhelden-Genres mit dem Film Noir anhört, ist tatsächlich etwas komplexer.

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Nicolas Cage in „Spider-Noir“
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„Spider-Noir“ führt außergewöhnlichen Superhelden ein

Das fängt schon bei der Hauptfigur an. Denn in „Spider-Noir“ verschmelzen gleich mehrere „Spider-Man“-Konzepte. Die Figur des Spider-Man Noir gibt es auch in den Comics; dort handelt es sich um eine alternative Version von Peter Parker in einem anderen Universum. Diese Figur wurde auch in dem Animationsfilm „Spider-Man: A New Universe“ eingeführt, wo sie übrigens ebenfalls von Nicolas Cage gesprochen wurde.

Der in der Serie „Spider-Noir“ auftretende Ben Reilly ist aber eigentlich das Alias von Scarlet Spider. Dabei handelt es sich wiederum um einen Klon von Peter Parker, der erst zum Feind, dann zum Verbündeten wird und der innerhalb der Marvel-Comics die Figur ist, die am häufigsten wiederaufersteht, weil sein Bewusstsein immer wieder neu verpflanzt wird.

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Kritiker lieben die neue Serie bei Prime Video

Aber nicht nur die etwas verworrene Hintergrundgeschichte macht „Spider-Noir“ zu einem spannenden Projekt. Die Serie sorgte vor allem deshalb für Aufsehen, weil man sie bei Prime Video in zwei Varianten sehen kann: Einmal in Farbe und einmal in Schwarz-Weiß – eine Hommage an die alten Noir-Filme, an die die Serie stilistisch und auch in ihrer Handlung klar angelehnt ist.

„Spider-Noir“ ist zwar bereits am 27. Mai 2026 bei Prime Video gestartet. Allerdings robbt sich die Serie jetzt erst sukzessive in den Streaming-Charts nach oben. Bei IMDb steht sie zurzeit bei sehr guten 7,9 Sternen. Auf Rotten Tomatoes vergeben professionelle Kritikerinnen und Kritiker und auch das Publikum einhellig ebenfalls starke 91 Prozent.

Wer übrigens „Spider-Noir“ bei Google eingibt, bekommt eine unterhaltsame kleine Animation in der Suche angezeigt – ein Marketing-Gag, der auch bei anderen Produkten schon gut funktioniert hat.