„Verdient einen Oscar“: Neuer „Panem“-Trailer löst Begeisterungswelle aus

Nach insgesamt fünf „Panem“-Filmen inklusive Spin-off kommt dieses Jahr der von Fans heiß ersehnte Film „Die Tribute von Panem: Sunrise On The Reaping“. Jetzt gibt es einen ausführlichen Trailer zu dem Prequel. Die Reaktionen sind ausgesprochen positiv.
„Verdient einen Oscar“: Neuer „Panem“-Trailer löst Begeisterungswelle aus
Lionsgate

Elf Jahre ist es inzwischen her, dass der letzte „Panem“-Film mit Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen im Kino gelaufen ist. 2020 erschien dann zunächst der Roman „The Ballad of Songbirds and Snakes“, 2023 folgte die Verfilmung mit Tom Blyth und Rachel Zegler, die wieder in die dystopische Welt von Panem zurückführte. 2025 erschien mit „Sunrise On The Reaping“ ein weiteres Buch – und schon vor dessen Veröffentlichung stand fest, dass es auch dieses Mal einen Film geben würde.

Dieser soll in Deutschland am 19. November 2026 in die Kinos kommen. Einen ersten Teaser gab es bereits Ende 2025. Dabei konnten Zuschauerinnen und Zuschauer vor allem einen Blick auf die Ausstattung und den neuen Cast in seinen Rollen werfen. Jetzt hat Lionsgate einen richtigen Trailer nachgeschoben. Dieser zeigt viele wichtige Handlungsdetails und stößt sowohl damit als auch mit seiner generellen Optik auf breite Zustimmung.

„Tribute von Panem“-Prequel zeigt Geschichte von Haymitch

In „Die Tribute von Panem: Sunrise On The Reaping“ geht es um das zweite Jubeljubiläum (im Original „Quarter Quell“) der tödlichen Spiele, in denen jedes Jahr die zwölf Distrikte Jugendliche entsenden müssen, die sich dort bis auf den Tod bekämpfen. Auf diese Weise soll der durch das Kapitol niedergeschlagenen Rebellion der Distrikte mahnend gedacht werden. Damit sind es zum einen die Spiele, in denen statt der üblichen 24 Tribute die doppelte Anzahl, also 48 junge Menschen, entsendet wurden. Zum anderen sind es die Spiele, an denen Katniss' und Peetas Mentor Haymitch Abernathy (in den Hauptfilmen gespielt von Woody Harrelson, jetzt von Joseph Zada) teilnehmen musste.

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Da es sich um ein Prequel handelt, ist bereits bekannt, dass Haymitch am Ende gewinnen wird. In der Original-Trilogie wurde aber bereits angedeutet, dass noch einiges mehr hinter der Geschichte seines grausamen Sieges steckt. Vor Veröffentlichung des Romans war es deshalb ein lang gehegter Fan-Wunsch, tiefer in die Vergangenheit von Haymitch einzutauchen, der zudem ein großer Publikumsliebling ist.

Joseph Zada als Haymitch Abernathy in „Die Tribute von Panem: Sunrise On The Reaping“
Lionsgate / Murray Close

Prequel bringt viele bekannte Figuren zurück – mit neuen Schauspielern

Die Erwartungen an die Verfilmung, die im Übrigen zu wesentlichen Teilen in Deutschland gedreht wurde, wie auch im Trailer an mehreren Stellen zu erkennen ist, sind also groß; dementsprechend haben viele gespannt auf den ersten richtigen Trailer gewartet. Schaut man sich nun die Reaktionen auf das Video an, dann sind diese ausgesprochen positiv. Vor allem der Cast wird dabei vielfach gelobt, allen voran Newcomer Zada, der sich Harrelsons Spiel offensichtlich ganz genau angeschaut hat.

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Dass die Besetzung bei diesem „Panem“-Film unter besonderer Beobachtung steht, war zu erwarten. Immerhin sind viele jüngere Versionen bereits bekannter Figuren vertreten. Neben Haymitch sind das vor allem Elle Fanning als Effie Trinket, Jesse Plemons als Plutarch Heavensbee und Ralph Fiennes als Präsident Snow. Die drei treten in die Fußstapfen von Elizabeth Banks, Philip Seymour Hoffman und Donald Sutherland. Aber auch mit Wiress (jetzt gespielt von Maya Hawke), Mags (Lili Taylor) und Caesar Flickerman (Kieran Culkin), die früher von Amanda Plummer, Lynn Cohen und Stanley Tucci gespielt wurden, gibt es ein Wiedersehen.

Fans reagieren begeistert auf den neuen „Panem: Sunrise On The Reaping“-Trailer

Schaut man sich die Kommentare unter dem neuen „Panem“-Trailer an, dann stößt die Besetzung auf jede Menge Begeisterung und Unterstützung. Vor allem Elle Fanning und Ralph Fiennes werden, basierend auf den Eindrücken aus dem Video, positiv hervorgehoben, genauso wie der bisher nahezu unbekannte Joseph Zada. Darüber hinaus zeigen sich viele vom grundsätzlichen Tenor des Trailers begeistert, der bereits viele ikonische Szenen des Buches enthält. Mehrfach kann man Dinge lesen wie: „Wer auch immer diesen Trailer gemacht hat, verdient einen Oscar.“ In den Kommentaren sind zudem einige zu finden, die das Buch nicht gelesen haben und sich dennoch angetan zeigen.

Nach den ersten negativen Kommentaren muss man eine ganze Weile suchen und die meisten zielen eher darauf ab, warum es denn noch einen weiteren „Tribute von Panem“-Film brauche. Grundsätzlich ist allerdings eine enorme Vorfreude spürbar. Eine Person fasst dazu zusammen: „Dieser Trailer ist buchstäblich perfekt. Es ist zwar nicht der Ton, den ich mir vorgestellt hatte, aber es ist der Ton, der nötig ist.