Streaming-Tipp: Netflix zeigt Kino-Hit, auf den Fans 36 Jahre gewartet haben

Netflix-Nutzerinnen und -Nutzer, die noch auf der Suche nach einem Streaming-Tipp sind, können ab sofort ein echtes Highlights sehen.
Streaming-Tipp: Netflix zeigt Kino-Hit, auf den Fans 36 Jahre gewartet haben
IMAGO / Landmark Media

Bei Netflix kann man seit dem 28. März einen Film sehen, der nicht nur die Fortsetzung eines echten Kult-Films ist, sondern auch zu erfolgreichsten Kinofilmen 2024 gehörte. Die Rede ist von „Beetlejuice Beetlejuice“ und damit einem Film, auf den Fans insgesamt 36 Jahre warten mussten. Denn der erste Teil, „Beetlejuice“, erschien bereits 1988. Die Horror-Komödie von Regisseur Tim Burton war ein Erfolg an den Kinokassen und stellte zudem einen wichtigen Meilenstein in der Karriere der damals 17-jährigen Winona Ryder dar.

Allerdings muss sich die Fortsetzung keinesfalls hinter ihrem Vorgänger verstecken. Bei IMDb verzeichnet „Beetlejuice Beetlejuice“ einen Wert von 6,6 Sternen, bei Rotten Tomatoes sind 75 Prozent der Kritiken positiv. Nun hat sich Netflix den Film gesichert und zeigt ihn ab sofort im Stream.

Jenna Ortega und Winona Ryder in „Beetlejuice Beetlejuice“, der jetzt bei Netflix läuft
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Darum geht es in der Fortsetzung „Beetlejuice Beetlejuice“

Nicht nur Realität sondern auch im Film sind 36 Jahre seit den Ereignissen des ersten Teils vergangen. Die inzwischen erwachsene Lydia (Winona Ryder) wird allerdings immer noch von Visionen des Poltergeistes Beetlejuice verfolgt. Als ihr Vater stirbt, kehrt sie dennoch für seine Beerdigung mit ihrer Mutter Delia (Catherine O'Hara) nach Winter River zurück und nimmt auch ihre recht widerwillige Tochter Astrid (Jenna Ortega) mit, die seit dem Tod ihres Vaters vor zwei Jahren ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Lydia hat.

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Mithilfe des Geisterjungen Jeremy (Arthur Conti) findet Astrid einen Weg ins Jenseits, wo sie sich ein Gespräch mit ihrem Vater erhofft. Gleichzeitig muss Lydia feststellen, dass Beetlejuice (Michael Keaton) noch nicht aufgegeben hat, das Jenseits zu verlassen und durch eine Hochzeit mit ihr ein Mensch zu werden – auch, um seiner eigenen verstorbenen Ex-Frau Dolores (Monica Belucci) zu entkommen.

Michael Keaton in „Beetlejuice Beetlejuice“, der jetzt bei Netflix läuft
IMAGO / Landmark Media

Netflix sichert sich Horror-Highlight

„Beetlejuice Beetlejuice“ wird sowohl in professionellen Kritiken als auch in den reviews der Zuschauerinnen und Zuschauer als würdiger Nachfolger des ersten Teils gelobt. Dabei gefällt vielen, dass er einmal mehr den Spagat zwischen bizarrem Horror und Humor schafft, wie es typisch für Tim Burton ist.

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Interessanter Funfact: Trotz des enormen Erfolgs von „Beetlejuice“ aus dem Jahr 1088 wäre die Fortsetzung beinahe nicht ins Kino gekommen. Grund dafür waren Budget-Probleme, weshalb zwischenzeitlich zur Diskussion statt, dass der Blockbuster direkt im Stream anläuft und dafür von einem Streaming-Dienst mitfinanziert wird.

Regisseur Tim Burton bestand allerdings auf einem Kinostart, der auch deshalb stattfinden konnte, weil die beiden Hauptdarstellerinnen, Winona Ryder und Jenna Ortega, auf Teile ihrer Gage verzichteten.Das Risiko hat sich allerdings voll ausgezahlt. Der Film konnte am Ende bei einem geschätzten Produktionsbudget von 100 Millionen US-Dollar weltweit etwa 450 Millionen US-Dollar wieder einspielen. Bei Netflix dürfte der Film nun eine ganze Weile im Stream zu sehen sein.