„Der Kinderflüsterer“ stürmt Netflix-Charts: Vor allem das Ende spaltet die Zuschauer

Auf Netflix sorgt gerade ein starbesetzter Krimi-Thriller für Aufsehen. In „Der Kinderflüsterer“ jagen Michelle Monaghan und Robert De Niro einen Serienmörder, allerdings führt vor allem das Ende zu jeder Menge Diskussionen.
„Der Kinderflüsterer“ stürmt Netflix-Charts: Vor allem das Ende spaltet die Zuschauer
Netflix

Auf Netflix ist seit dem 28. August „Der Kinderflüsterer“ (im Original „The Whisper Man“) zu sehen, der sich direkt an die Spitze der Charts gesetzt hat. So steht der Film in 70 Ländern auf Platz 1, darunter auch Deutschland, und hat damit das Gameplay von „GTA 6“ sowie den Dauerbrenner „Die Festnahme“ über die Verhaftung von El Chapo abgelöst.

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Das hat sicherlich auch etwas mit dem prominenten Cast, angeführt von Oscar-Preisträger Robert De Niro und der unter anderem aus „Mission Impossible“ bekannten Michelle Monaghan zu tun. Allerdings ist es vor allem die düstere Handlung, die für Aufsehen und Diskussionen sorgt.

Darum geht es im Film „Der Kinderflüsterer“ bei Netflix

Der Krimi-Thriller basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alex North aus dem Jahr 2019. Detective Amanda Beck (Michelle Monaghan) ermittelt in einem Vermisstenfall und stößt dabei auf die Leiche eines Jungen, der im Zusammenhang mit einem bekannten Serienmörder namens Frank Carter (Michael Keaton) stehen könnte, der „Kinderflüsterer“ genannt wird und in den 90er-Jahren von Detective Inspector Pete Willis (Robert De Niro) gefasst wurde.

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Dann verschwindet Petes Enkel Jake Kennedy (Acston Luca Porto), den der Ermittler allerdings nie kennengelernt hat, weil es zu einem Zerwürfnis zwischen ihm und seinem Sohn Tom (Adam Scott) kam. Auf Bitten seines Sohnes beginnt er dennoch mit Ermittlungen an dem Fall, an dem auch Detective Beck arbeitet. Dabei stoßen sie auf verschiedene Hinweise, die zum „Kinderflüsterer“ führen, aber auch alte Wunden der Vergangenheit aufreißen.

Szene aus „Der Kinderflüsterer“
Netflix

Warum das Ende des Films das Publikum so spaltet

Die düstere Prämisse des Films – immerhin geht es um einen Kindermörder – fasziniert viele Fans, allerdings wird über das Ende von „Der Kinderflüsterer“ im Netz heftig diskutiert. Das liegt vor allem daran, dass es sich nicht um ein klassisches „gutes“ Ende handelt, an das viele Zuschauerinnen und Zuschauer auch bei Krimis gewöhnt sind. Achtung, ab hier folgen einige Spoiler, auch wenn entscheidende Details nicht genannt werden!

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Der Täter wird zwar gefasst und in gewisser Weise auch bestraft. Allerdings nicht auf die „gerechte“ Art und Weise der Justiz. Dazu kommt, dass der ursprüngliche „Kinderflüsterer“, Frank Carter, letztlich auf seine Art und Weise gewinnt und das bekommt, was er möchte, während die Familiengeschichte von Pete Willis und seinem Sohn, Tom Kennedy, eine tragische Wendung nimmt.

Die Diskussionen gab es bereits vor dem Start des Films in Bezug auf die Buchvorlage von Alex North. Der Autor äußerte sich dazu bereits mehrfach. Ihm sei durchaus bewusst, dass viele das Ende als „nicht fair“ empfinden würden. Aber er stellt klar, dass von vornherein geplant war, dass die Geschichte kein richtiges Happy End bekommen würde. Auch Regisseur James Ashcroft betont, dass es vor allem darum gehe, die besondere Tragik einer Familiengeschichte zu erzählen und nicht, dass das Publikum am Ende mit einem guten Gefühl aus dem Film herausgeht.

Alle Details zum Film „Der Kinderflüsterer“

  • Name: „Der Kinderflüsterer“ (im Original „The Whisper Man“)
  • Genre: Krimi, Thriller
  • Länge: 114 Minuten
  • Streaming-Plattform: Netflix
  • Verantwortliche: James Ashcroft (Regie), Anthony und Joe Russo (Produktion), Alex North (Idee)
  • Besetzung: Robert De Niro, Michelle Monaghan, Michael Keaton, Adam Scott
  • Bewertung: 6,2 von 10 Sternen bei IMDb, 47 und 42 Prozent bei Rotten Tomatoes

Hinweis: Die Daten beziehen sich auf den Stand vom 1. September 2026.