James van der Beek ist tot: „Dawson's Creek“-Star rührt mit letztem Video zu Tränen

Die meisten kennen James van der Beek als nachdenklich-verträumten Dawson Leery aus der erfolgreichen Serie „Dawson's Creek“. Jetzt ist der Schauspieler im Alter von 48 Jahren gestorben. Vor diesem Hintergrund stimmt das letzte Video des Stars nachdenklich.
James van der Beek ist tot: „Dawson's Creek“-Star rührt mit letztem Video zu Tränen
IMAGO / MediaPunch

Für viele ist die Serie „Dawson's Creek“, über vier Freunde in der malerischen fiktiven Kleinstadt Capeside inzwischen echter Kult. Der filmbegeisterte Schüler Dawson Leery, der oft verträumt in der Gegend herumläuft und eine nicht zu verleugnende romantusche Ader hat, ist dabei ein wichtiges Herzstück der Serie. Jetzt ist der Darsteller dieser bekannten Rolle, James van der Beek, im Alter von nur 48 Jahren am 11. Februar 2026 verstorben.

Die Nachricht seines Todes wurde von seiner Familie über die sozialen Medien bekannt gegeben. In dem Statement heißt es unter anderem: „Er hat seine letzten Tage mit Mut, Glauben und Würde gemeistert.“ Anschließend bittet die Familie um die Einhaltung ihrer Privatsphäre und um den Raum, trauern zu können. Später gebe es „viel zu erzählen über seine Wünsche, seine Liebe zur Menschlichkeit und die Heiligkeit der Zeit“.

Der Schauspieler hinterlässt neben seiner Ehefrau, der Produzentin Kimberly Brook, sechs Kinder. Die Rolle des Dawson Leery bleib zeitlebens seine berühmteste. Er war zudem in Filmen wie „Texas Rangers“ und „Varsity Blues“, aber auch in einigen Episoden von „Criminal Minds“, „How I Met Your Mother“ oder „One Tree Hill“ zu sehen und trat zuletzt auch in bekannten Shows wie „The Masked Singer“ auf. Als Todesursache gilt eine Darmkrebserkrankung, die van der Beek 2024 öffentlich machte. Kurz vor seinem Tod teilte der Schauspieler jedoch noch eine Nachricht, die viele nachdenklich stimmt.

James van der Beek in „Dawson's Creek“
IMAGO / Cover-Images

Viele Fans verabschieden sich emotional von verstorbenem „Dawson's Creek“-Star

So ist sein letzter Post, der am 26. Januar online ging, seinem Vater, dem er im Übrigen den niederländischen Nachnamen verdankt, und seiner Tochter gewidmet, die beide an diesem Tag Geburtstag haben. Dabei resümiert James van der Beek scheinbar ein wenig amüsiert einige Gemeinsamkeiten zwischen den beiden. So schreibt er unter anderem: „Ich sehe dieselbe unkonventionelle Wassermann-Kreativität und Originalität. Und ihr beide macht jeden Raum, in dem ihr euch aufhaltet, unterhaltsamer.“ Am 16. Januar veröffentlichte der nun verstorbene Schauspieler allerdings auch noch ein Video. Darin geht es zu Beginn um Neujahrsvorsätze, allerdings stellt van der Beek dabei eine These auf, die nun mit Blick auf seinen Tod viele Fans emotional werden lässt.

„Die Zeit, um einen Neuanfang und ein neues Du zu feiern, eine neue Entschlossenheit, ist doch eigentlich der Frühling“ – so mache es die Natur. Und James van der Beek schließt sein Video mit den Worten, dass er es künftig so handhaben werde, dass er seine Neujahrsvorsätze entsprechend dem alten Kalender auf den März legen werde. Das wirkt nun für viele fast schon tragisch, da der „Dawson's Creek“-Star in seiner Botschaft zum einen viele an seine alte, idealistische Rolle erinnert. Zum anderen kann er diesen „Neubeginn zu Neujahr“, wie er es selbst nennt, zu Anfang März nicht mehr selbst miterleben. Am 8. März wäre van der Beek zudem 49 Jahre alt geworden.

Michelle Williams und James van der Beek in „Dawson's Creek“
IMAGO / Cover-Images

James van der Beek ging stets offen mit seinem Krebs um und versuchte, anderen Mut zu machen

Viele kommentieren nun unter dem knapp vier Wochen alten Video und bedauern mit Blick auf die dortige Botschaft den Tod des Schauspielers. Viele sprechen dabei auch der Familie ihr Mitgefühl aus. James van der Beek wurde vor seinem Tod unter anderem für den offenen Umgang mit seiner Krebserkrankung geschätzt. Er veröffentlichte regelmäßig Updates, in denen er den Darmkrebs, vor allem aber sein Leben reflektierte.

So teilte er unter anderem, wie es für ihn war, plötzlich mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert zu werden und für seine Familie nicht mehr in dem Rahmen da sein zu können, wie es zuvor der Fall gewesen war. Und in einem letzten Interview, dass er zwei Monate vor seinem Tod in der „Today“-Show gegeben hatte, schildert er, wie er stets versucht habe, das Beste in der Situation zu sehen. So habe er eine Stimme in seinem Kopf gehört, die ihn aufforderte: „Du wirst Veränderungen in deinem Leben vornehmen, die du niemals, niemals machen würdest, wenn du nicht diese extreme Diagnose hättest, und sie werden deinem Leben gesunde, glückliche Jahre hinzufügen.“