Wärmflaschen tragen ihre Funktion im Namen. Bei Kälte oder auch bei Bauchschmerzen sind sie entsprechend echte Lebensretter und erfreuen sich großer Beliebtheit. Immer häufiger kann man aber auch einen Trick im Netz finden, der sie bei heißen Temperaturen einfach umfunktioniert. Dafür soll man seine Wärmflasche einfach nicht mit warmem Wasser füllen, sondern mit sehr kaltem – genauer gesagt: mit gefrorenem Wasser, indem man sie ins Gefrierfach legt.
Alternativ kann man sie auch direkt mit Eiswürfeln befüllen, Hauptsache, sie ist am Ende richtig kalt. Dann kann man die Wärmflasche mit ins Bett nehmen, wo man sie beispielsweise ans Fußende legt. Allerdings sollte man bei diesem Hitze-Trick ausgesprochen vorsichtig sein.
Wärmflaschen sind nicht fürs Gefrierfach gedacht
Grund für die Vorsicht ist bloße Physik. Denn Wasser dehnt sich in gefrorenem Zustand aus; deshalb platzen beispielsweise auch Bierflaschen, die man im Gefrierfach vergessen hat. Etwas Ähnliches kann auch mit einer Wärmflasche passieren. Wer die Gefäße nur zur Hälfte befüllt, kann das zwar umgehen. Empfehlenswert ist das Ganze dennoch nur bedingt.
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Denn nachdem man eine Wärmflasche auf diese Art und Weise genutzt hat, sollte man sie in der kalten Jahreszeit nicht wiederverwenden, um heißes Wasser einzufüllen. Durch die Kältestrapazen entstehen nämlich feine Risse im Gummi. Im schlimmsten Fall platzen diese dann auf und man zieht sich Verbrennungen zu.
Darüber hinaus kann eine zu kalte Wärmflasche Kälteverbrennungen verursachen. Dabei handelt es sich um eine Sonderform von Erfrierungen, bei der dem Gewebe Feuchtigkeit entzogen wird, was zu verbrennungsähnlichen Symptomen führt.

Abgeschwächter Hitze-Trick funktioniert hervorragend
Wer also unbedingt auf den Hitze-Trick setzen möchte, sollte die Wärmflasche ohnehin nicht in direkten Körperkontakt bringen. Stattdessen empfiehlt es sich, ein Handtuch oder eine Decke drumherum zu wickeln. Besser ist es allerdings, das Wasser im Inneren gar nicht erst gefrieren zu lassen.
Auch normales kaltes Wasser reicht in der Regel bereits aus, um einen deutlichen Kühlungseffekt herbeizuführen. Modelle aus Thermoplast oder Naturkautschuk sind im Übrigen genauso anfällig. Eine echte Alternative in solchen Fällen können hingegen sogenannte Bettwärmflaschen aus Metall sein, wobei auch hier Vorsicht vor Kälteverbrennungen gilt. Zudem sollte man diese Modelle erst recht nicht ins Gefrierfach legen. Für die Kaltwasservariante eignen sie sich allerdings sehr gut.

