Tornado hinterlässt Verwüstung – Experten warnen vor den nächsten Unwettern

Nach einer enormen Hitzewelle schlugen schwere Gewitter und mindestens ein Tornado in Deutschland zu. Während Rettungskräfte noch das Ausmaß der Verwüstung erfassen, warnen Meteorologen bereits vor der nächsten Unwetterfront.
Tornado hinterlässt Verwüstung – Experten warnen vor den nächsten Unwettern
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In mehreren Bundesländern Deutschlands wüteten kürzlich schwere Gewitter und sogar mindestens ein Tornado. Nach einer weiteren enormen Hitzewelle sorgte das Extremwetter für eine Schneise der Verwüstung. In einigen Teilen des Landes wurden sogar Hauswände eingerissen.

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In Rheinland-Pfalz sind aktuell mehrere Häuser aufgrund der Schäden unbewohnbar. Es kam außerdem zu Starkregen und herabstürzenden Bäumen. Eine Frau ist dadurch tödlich verletzt worden. „Wir sind noch dabei, uns einen Überblick über die Lage zu verschaffen“, erklärte eine Polizeisprecherin in Montabaur. Das Ausmaß der Schäden ist aktuell noch nicht absehbar, obwohl die heftigsten Unwetter bereits am Mittwoch stattfanden.

Ministerpräsident Gordon Schnieder nach den Unwettern in Rheinland-Pfalz
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Schwere Schäden nach Tornado in Deutschland

Auch in Fürstenwalde östlich von Berlin kam es zu einem heftigen Ausmaß. Die Radarauswertungen zeigen, dass sich nach 17 Uhr ein Tornado entwickelte. In der Nähe von Cottbus könnte auch ein Wirbelsturm gewütet haben, allerdings wurde diese Annahme bisher noch nicht bestätigt. Das Saarland, Hessen, Thüringen und Franken wurden ebenfalls besonders hart getroffen. Trotz der aktuell kühleren Temperaturen ist die Gefahr noch nicht gebannt. Meteorologen warnen vor weiteren Unwettern, die Deutschland in den nächsten Tagen treffen können.

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So hoch ist die Unwettergefahr am Wochenende

Der Deutsche Wetterdienst warnt im Laufe des Freitags vor Starkregen. Insbesondere Bayern ist von der Warnung betroffen. Es kommt zu „gewittrigen Starkregenfällen mit Niederschlagssummen von 20 bis 50 l/qm in wenigen Stunden“. Im Westen sind außerdem weitere Gewitter möglich. Die amtliche Warnung gilt aktuell bis Samstag, 24 Uhr. Im Laufe des Tages soll es schließlich noch in der Mitte der Bundesrepublik zu vereinzelten Gewittern kommen. Ruhig wird es auch danach nicht. Die Unwetterfront hält sogar noch bis Mittwoch, den 26. August, an und entwickelt sich dynamisch. In den kommenden Tagen sollte man aufmerksam bleiben und Warnungen, die man beispielsweise über die App NINA direkt auf dem Smartphone erhält, ernst nehmen.

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Zieht ein Gewitter auf, gelten zum Schutz folgende Regeln:

  • Sicheren Ort aufsuchen: Sofort in ein Gebäude gehen oder ins Auto setzen (geschlossenes Metallgehäuse wirkt als Faradayscher Käfig).
  • Abstand halten: Halte mindestens 10 Meter Abstand zu Bäumen, Masten, hohen Objekten und Zäunen.
  • Wasser sofort verlassen: Badeseen, Pools und Strände unverzüglich räumen.
  • Drinnen im Altbau aufpassen: In unrenovierten Altbauten (ohne Blitzschutz und mit alten Metallrohren) sollte man während des Unwetters vorsichtshalber auf das Duschen und Festnetz-Telefonieren mit Kabel verzichten.