Bei den Orioniden handelt es sich um einen bekannten Meteorstrom, der jedes Jahr im Oktober dafür sorgt, dass zahlreiche Sternschnuppen am Nachthimmel zu sehen sind. Seinen Namen verdankt dieses Phänomen dem Sternbild des Orion, der in der Mythologie als riesenhafter und übermütiger Jäger dargestellt wird.
Es handelt sich um eines der auffälligsten und bekanntesten Wintersternbilder der Welt, das zudem den sogenannten Radianten der Orioniden bildet, also den Punkt am Nachthimmel, aus dessen Richtung die Sternschnuppen scheinbar kommen. Ab dem 2. Oktober hat man auch 2026 wieder die Chance, das Himmelsspektakel zu bestaunen. Der Höhepunkt findet aber erst später im Monat statt.
Alle wichtigen Infos zu den Orioniden im Oktober 2026
Die Orioniden zeichnen sich unter anderem durch ihre hohe Geschwindigkeit aus. Mit etwa 66 Kilometern pro Sekunde gehören die Teilchen zu den schnellsten Meteoren am Nachthimmel. Aufgrund dieser Geschwindigkeit hinterlassen sie langanhaltende Staubspuren.
- Dauer: vom 2. Oktober bis 7. November
- Höhepunkt: am 22. Oktober (von ca. 00:00 Uhr bis 05:00 Uhr)
Zum Höhepunkt der Orioniden am 22. Oktober werden bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde und somit im Schnitt etwa alle drei Minuten erwartet. Allerdings hat man die besten Chancen mitten in der Nacht und auch nur bei klarem Himmel. Wer Glück hat, kann aber auch generell im Oktober Sternschnuppen sehen, wenn man den Nachthimmel im Auge behält.
Was sollte man beachten, um möglichst viele Sternschnuppen zu sehen?
Um die Orioniden zu beobachten, benötigt man keine spezielle Ausrüstung; sie sind auch mit bloßem Auge gut zu erkennen. Dafür sollte man möglichst folgende Bedingungen schaffen:
- klarer und möglichst wolkenloser Himmel
- Ort mit guter Aussicht und freier Sicht nach oben
- möglichst wenig künstliches Licht (Lichtverschmutzung)
- Gewöhnung der Augen an die Dunkelheit (nicht zwischendurch aufs Smartphone schauen)
Speziell für die Orioniden ist im Übrigen der bekannte Halleysche Komet verantwortlich. Die losen Teilchen sind die Überreste des Himmelskörpers, die der Komet auf seiner jahrtausendelangen Reise durch das Weltall verloren hat.
