Oktoberfest 2026: Wo das Essen am günstigsten und am teuersten ist

Die Preise für das diesjährige Oktoberfest kennen auch in diesem Jahr nur eine Richtung: nach oben. Während die meisten vor allem darauf schauen, wie viel das Bier kostet, fliegen die Essenspreise bei vielen unter dem Radar.
Oktoberfest 2026: Wo das Essen am günstigsten und am teuersten ist
iStock / kzenon

In München steht das Oktoberfest 2026 vor der Tür und damit das größte Volksfest der Welt. Am 19. September fällt der Startschuss, dann heißt es in der bayerischen Landeshauptstadt wieder: „O’zapft is!“ Für zwei Wochen wird dann wieder auf der Theresienwiese gefeiert, getrunken – aber auch gegessen. Durchschnittlich werden auf einem Oktoberfest etwa 500.000 Hendl, der Klassiker der Wiesn-Gerichte, verspeist. Dabei müssen Besucherinnen und Besucher allerdings noch tiefer in die Taschen greifen als im vergangenen Jahr.

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Die Preise für ein halbes Hendl beim Oktoberfest 2026 im Überblick

Große Festhallen

  • Armbrustschützen-Festzelt: 17,00 Euro
  • Augustiner-Festhalle: 17,20 Euro
  • Bräurosl: 17,50 Euro
  • Fischer-Vroni: 23,50 Euro
  • Hacker-Festzelt: 17,50 Euro
  • Hofbräuhaus-Festzelt: 17,60 Euro
  • Käfer Wiesn-Schänke: 23,50 Euro
  • Löwenbräu-Festzelt: 17,20 Euro
  • Ochsenbraterei: 16,90 Euro
  • Paulaner-Festzelt: 19,90 Euro
  • Schottenhamel-Festhalle: 17,80 Euro
  • Schützen-Festzelt: 17,30 Euro
  • Kufflers Weinzelt: 22,90 Euro

Oide Wiesn

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  • Festzelt Tradition: 16,40 Euro
Hendl auf dem Oktoberfest 2026
picture alliance

31 Euro für Schweinshaxen und 23,90 Euro für Kasspatzn

Wer ein halbes Hendl auf dem Oktoberfest 2026 genießen möchte, muss dafür mindestens 16,40 Euro berappen. Allerdings gibt es diesen Preis nur auf der kostenpflichtigen Oiden Wiesn. Bei den großen Festhallen hält man sich ansonsten der Website „Wiesnkini“ zufolge an die Ochsenbraterei; dort kostet das beliebte Gericht 16,90 Euro. Vergleichsweise günstig ist es mit 17 Euro auch im Armbrustschützen-Festzelt. Besonders teuer wird es hingegen mit 23,50 Euro in der Käfer Wiesn-Schänke und bei Fischer-Vroni. Kufflers Weinzelt ist mit 22,90 Euro nur unwesentlich günstiger.

Schweinshaxen sind sogar noch teurer. Auch hier tut sich wieder das Weinzelt mit einem hohen Preis hervor; dort kostet das Gericht 31 Euro. Am günstigsten bekommt man es in der Augustiner-Festhalle mit 24,90 Euro.

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Zahlreiche Zelte bieten auch vegetarische Alternativen an, allen voran Kasspatzn und Obazda. Diese sind im Schnitt etwas günstiger als die Gerichte mit Fleisch. So bekommt man Kasspatzn – ebenfalls in der Augustiner-Festhalle – für „nur“ 17,90 Euro und Obazda für 14,80 Euro im Hofbräu-Festzelt. In beiden Fällen ist das der günstigste Preis. Teuer wird es im Armbrustschützenzelt mit 23,90 Euro für Kasspatzn und 19,50 Euro im Weinzelt für Obazda.

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Bierpreise steigen ebenfalls beim Oktoberfest 2026

Die Preise für Festbier sind beim diesjährigen Volksfest im Schnitt um 2,38 Prozent höher als im vergangenen Jahr. Auffällig ist, dass dieses Mal sieben Einrichtungen den hohen Preis von 15,90 Euro verlangen. Wie üblich ist eine (Weißbier-)Maß im Weinzelt allerdings mit 18,40 Euro am teuersten – Faktastisch berichtete.

Beim Familienplatzl und im Museumszelt auf der Oiden Wiesn ist es hingegen mit 14,80 Euro etwas günstiger. Wie schon 2025 sorgen zudem die Preise für Getränke ohne Alkohol für Aufsehen. Denn Wasser kostet inzwischen durchschnittlich 11,13 Euro pro Liter. Zudem ist beispielsweise Limonade stellenweise teurer als das günstigste Bier.