Wer momentan beim dänischen Discounter Netto Eier einkaufen möchte, muss sich auf eine neue Regel einstellen. Jeder Kunde erhält nur noch maximal zwei Pakete pro Einkauf. Das Unternehmen bestätigte die Maßnahme bereits gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Doch was steckt dahinter?
„Tierkrankheiten in regionalen Legehennenbeständen wirken sich auf die Verfügbarkeit von Eiern aus. Davon sind auch zwei unserer regional bezogenen Eierartikel betroffen, die wir vorübergehend nur eingeschränkt beziehen können“, erklärte eine Sprecherin der Supermarktkette. Es handelt sich demnach um eine schwierige Situation, welche die Kunden nun selbst zu spüren bekommen.

Einkauf eingeschränkt: Deshalb rationiert der Discounter Netto die Eier
In anderen Supermärkten ist das Eier-Problem allerdings noch nicht angekommen. Kunden können bei Rewe, Aldi und Edeka so viele Eier erwerben, wie sie möchten. Die Supermarktketten bestätigten, dass die Versorgung der Verbraucher gesichert sei. Netto versucht derweil das Problem gemeinsam mit den Lieferanten zu lösen. In der kommenden Woche soll sich die Lage der Sprecherin zufolge wieder beruhigen. Kunden können also damit rechnen, dass die Ware dann nicht mehr rationiert wird.
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Neben Engpässen ist es in den vergangenen Monaten aber auch gleichzeitig zu einer höheren Nachfrage gekommen. Dennoch ist Experten zufolge keine allgemeine Eier-Knappheit zu erwarten. Betroffen sind aktuell nur die Netto-Märkte des dänischen Unternehmens mit einem gelb-schwarzen Logo und dem Hund im Schriftzug. Der Netto Marken-Discount kämpft hingegen nicht mit Versorgungsproblemen. Hinter den regionalen Ausfällen steckt zum Teil auch die Newcastle-Krankheit, von der zahlreiche Hühner betroffen waren.

