Nestlé startet großen Rückruf: Babynahrung kann Toxine enthalten

Nestlé ruft vorsorglich zahlreiche Produkte zurück. Die betroffene Babynahrung der Marken Beba und Alfamino sollte nicht mehr verwendet und in die Filialen zurückgebracht werden.
Nestlé startet großen Rückruf: Babynahrung kann Toxine enthalten
picture alliance
Anzeige

Nestlé hat eine große Rückrufaktion gestartet. Zahlreiche Produkte für Babys sind betroffen und sollten in die Filialen zurückgebracht werden. Zwar sind bisher noch keinerlei Symptome im Zusammenhang mit dem Verzehr der Ware aufgetreten, doch das Unternehmen handelt aus Vorsicht.

Denn die Babynahrung könnte das Toxin Cereulid enthalten, welches durch Bacillus Cereus gebildet wird. Der Verdacht soll durch die Zutat eines Zulieferers entstanden sein. Cereulid kann Symptome wie Übelkeit und Erbrechen auslösen. Bei Erwachsenen sind die Beschwerden eher mild, während ein Verzehr betroffener Produkte für Babys und Kleinkinder gefährlich werden kann.

Nestlé

Rückruf bei Nestlé: Diese Baby-Produkte sind betroffen

Nestlé hat eine vollständige Liste der betroffenen Produkte mit sämtlichen Chargennummern veröffentlicht. Dazu zählen die Marken Beba und Alfamino. Alle anderen Produkte gelten als sicher. Lediglich die Babynahrung, deren Chargennummer auf der Liste zu finden ist, sollte nicht mehr verwendet werden. Nestlé betonte in der offiziellen Mitteilung, dass es sich auch weiterhin um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt. Hauptsächlich werden die Produkte von Beba bei dm, Rossmann und Müller verkauft.

Anzeige

„Dark Showering“ ist gut für die Gesundheit: Deshalb sollte man im Dunkeln duschen

Nestlé

Kundinnen und Kunden, die vom Rückruf betroffen sind, können die Ware in jede Filiale zurückbringen, in der die Ware angeboten wird. Auch wer keinen Kassenbon mehr vorliegen hat, erhält sein Geld zurück. Die Zutat des besagten Zulieferers wurde in den aufgelisteten Chargen verwendet. Die Verantwortlichen erklärten, man setze alles daran, die „strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards umzusetzen“. Ein Rückruf ist auch vorsichtshalber nötig, wenn nicht sicher ausgeschlossen werden kann, dass die Lebensmittel kontaminiert wurden.

Anzeige