Wer Lotto spielt, träumt vom großen Gewinn und allein die Chance darauf führt bei fast 21 Millionen Personen in Deutschland dazu, dass sie zumindest gelegentlich Lotto spielen. Rund sieben Millionen Menschen kaufen sich sogar regelmäßig einen Schein. Dabei stehen die Chancen auf einen Jackpot gering. Bei 6 aus 49 beträgt liegt Gewinnchance bei 1 zu ca. 139.838.000, wie es bei „Sachsenlotto“ heißt.
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Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass glückliche Personen große Summen über die Lotterie gewinnen können. Darüber entscheidet letzten Endes der Zufall. Dennoch hat sich der Online-Anbieter Lotto24 die Daten der Gewinnerinnen und Gewinner des vergangenen Jahres genauer angeschaut, um herauszufinden, ob es dabei Gemeinsamkeiten gibt. Dabei hat sich unter anderem gezeigt, dass einige Vornamen und Sternzeichen häufiger vertreten waren als andere.

Lotto-Statistiken interessieren viele, verraten aber letztlich vor allem etwas über die Zielgruppe
Analysiert wurden dabei die Daten aller Personen, die im Jahr 2025 mindestens 1000 Euro gewonnen haben. Dabei zeigt sich, dass die größten Glückspilze im vergangenen Jahr offenbar Michael hießen und das Sternzeichen Fische hatten. Insgesamt haben Personen mit dem Namen Michael 127-mal eine entsprechende Mindestsumme im Lotto gewonnen. Auf Platz 2 folgt Andreas mit 105-mal, dahinter liegen Thomas (88) und Christian (84). Auf Platz 5 liegt der Vorname Stefan (68). Weitere Namen in den Top 10 sind Peter, Matthias, Markus, Frank und Alexander.
Weibliche Vornamen sucht man auf den vorderen Plätzen vergeblich, der erste kommt erst auf Platz 32. Dort liegt Claudia mit 25 Gewinnen. Weitere häufig vertretene Vornamen unter den Gewinnerinnen sind Sabine (19), Monika (17), Petra und Daniela (beide mit jeweils 15). Bei den Sternzeichen gewinnen Lotto24 zufolge Fische mit insgesamt 9,8 Prozent. Dahinter folgen Zwillinge (9,2 Prozent), Stier (8,8 Prozent), Wassermann (8,7 Prozent) und Löwe (8,5 Prozent).
Solche Statistiken sind allerdings eher mit einem Augenzwinkern zu betrachten und sagen am ehesten etwas über die primäre Zielgruppe aus. Viele Spielerinnen und -spieler wurden vor allem in den 60er- und 70er-Jahren geboren. Dementsprechend sind die damals beliebten Vornamen auch besonders häufig bei den Gewinnerinnen und Gewinnern zu finden Dass Vornamen wie Michael oder Andreas besonders häufig unter Lottogewinnern auftauchen, liegt freilich weniger am Glück, sondern eher an der Statistik: Diese Namen waren in den 1960er- und 1970er-Jahren sehr beliebt. Menschen mit diesen Vornamen sind heute oft in einem Alter, in dem besonders oft Lotto gespielt wird. Dabei sind Männer potenziell häufiger vertreten als Frauen.
