Ab Juli: Wichtige Neuerung in Apotheken geplant

Eine Videosprechstunde direkt in der Apotheke: Das Gesundheitsministerium hat grünes Licht für eine Neuerung gegeben, die den ärztlichen Austausch für viele Patienten deutlich vereinfachen soll.
Ab Juli: Wichtige Neuerung in Apotheken geplant
Unai Huizi Photography/Shutterstock

Im kommenden Monat wird es in Apotheken in Deutschland einen neuen Service geben. Das Gesundheitsministerium hat kürzlich grünes Licht für eine wichtige Neuerung gegeben. Ab dem 1. Juli dürfen Apotheken assistierte Telemedizin anbieten.

Doch was genau bedeutet das für Kunden? Der neue Service soll den Patienten dabei helfen, Zugang zu einer Videosprechstunde beim Arzt erhalten zu können. Die Mitarbeiter können mit einem neuen Tool prüfen, welche Beratung die passende ist. Die Videosprechstunde soll in dringenden Fällen auch direkt vor Ort in der Apotheke beansprucht werden können. Der Vorschlag stammt vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen und dem Apothekerverband.

Das Logo einer Apotheke
nitpicker/Shutterstock

Gesundheitsministerium gibt Zustimmung: Apotheken dürfen assistierte Telemedizin anbieten

Wer das Angebot der assistierten Telemedizin beanspruchen möchte, braucht dafür keine bestimmten Unterlagen. Es richtet sich sowohl an Privatversicherte als auch an Kassenpatienten. Mit dem neuen Service sollen insbesondere Menschen in ländlichen Regionen sowie Senioren unterstützt werden. Die Mitarbeiter helfen Patienten bei technischen sowie inhaltlichen Fragen weiter. Menschen, die in ländlichen Regionen leben, können demnach von einer besseren Anbindung an die Arztpraxen profitieren.

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Oft müssen weite Wege zurückgelegt werden, um einen Arzt persönlich aufsuchen zu können. Speziell für die ältere Generation ist das problematisch. Die Telemedizin soll hier Abhilfe schaffen. „Assistierte Telemedizin in Apotheken kann vielen Menschen helfen, sich weite Wege zur Arztpraxis zu sparen“, betonte die DAV-Verhandlungsführerin Tatjana Zambo. Apotheken spielen eine immer wichtigere Rolle in der Gesundheitsvorsorge. Durch das neue Angebot sollen sie noch stärker eingebunden werden.

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