Hitzewelle im Herbst: Bis zu 35 Grad sind möglich

Trotz meteorologischem Herbstbeginn kehrt die Hitze zurück. Meteorologen warnen vor einer unerwarteten Hitzewelle, die Deutschland in den kommenden Tagen erreichen könnte.
Hitzewelle im Herbst: Bis zu 35 Grad sind möglich
Photoroyalty/Shutterstock

In Deutschland herrschen aktuell niedrigere Temperaturen. Seit dem 1. September ist aus meteorologischer Sicht bereits ganz offiziell Herbst und Regenschauer ließen nicht lange auf sich warten. Doch wer sich gefreut hat, dass die sommerlichen Temperaturen in der Vergangenheit liegen, der irrt sich. Auch im September soll es Hitzewellen in mehreren Bundesländern geben.

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Das Wetter bleibt wechselhaft und es können sogar Spitzenwerte von über 30 Grad erreicht werden. Es soll sich Dr. Karsten Brandt zufolge gleich um mehrere kleine Hitzewellen handeln. Diese Woche Donnerstag und Freitag werden am Oberrhein bereits 25 bis 26 Grad erwartet. „Ab 5. September errechnet das amerikanische Modell GFS den echten Hitzeschub Richtung 33 bis 35 Grad“, erklärte auch der Meteorologe Dominik Jung.

Symbolbild Hitzewelle: Thermometer vor der Sonne
Corri Seizinger/Shutterstock

Trotz Herbstbeginn: Deutschland erwartet eine neue Hitzewelle

Schon am Wochenende soll sich der Wettertrend fortsetzen. Das europäische Wettermodell ECMWF zeigt, wie heiße Luft nach Süddeutschland strömt. Insbesondere Bayern und Baden-Württemberg sind betroffen. Währenddessen soll es im Norden mit 21 Grad vergleichsweise kalt bleiben. Allerdings weisen Meteorologen auch immer wieder darauf hin, dass sich das Wetter sehr dynamisch entwickelt und die Vorhersagen lediglich Annäherungs- und Trendwerte liefern. Erst kurz vorher kann zu 90 Prozent vorausgesagt werden, wie das Wetter wirklich wird.

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Mehr dazu: El Niño: UN warnt vor Extremwetter im Herbst

In diesen Bundesländern wird es besonders warm:

  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Rheinland-Pfalz
  • Hessen
  • Saarland
  • Nordrhein-Westfalen

Doch auch deutsche Wettermodelle prognostizieren ein warmes Wochenende. Zwar klettern die Temperaturen lediglich auf bis zu 29 Grad in die Höhe, doch auch das ist im September schon viel. Mehrfach machten Experten auf das Phänomen El Nino aufmerksam, welches sich in diesem Jahr erneut zeigt. Durch die Abschwächung der Passatwinde schwappt Wasser zurück nach Südamerika, was dazu führt, dass sich der tropische Pazifik ungewöhnlich stark erwärmt. Die Folge sind extreme Wettersituationen, Hitzewellen, Unwetter und Stürme. Das Phänomen tritt alle zwei bis sieben Jahre auf und wird auch noch im Herbst für wechselhafte Temperaturen sorgen.

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