670.000 Euro: Badegäste entdecken Geldbündel am Strand von Sizilien

Ein Geldbündel mit 670.000 Euro trieb vor der Küste Siziliens und landete am Strand. Die Badegäste konnten ihr Glück kaum fassen, bis sich die Küstenwache einschaltete. Denn zuvor kam es zu einer Verfolgungsjagd.
670.000 Euro: Badegäste entdecken Geldbündel am Strand von Sizilien

Auf Sizilien wurde kürzlich ein kurioser Fund gemacht. Ein Geldbündel mit Euroscheinen wurde am Strand angespült. Zuvor trieb das große Paket mitten im Wasser. Darin befanden sich nicht etwa ein paar Hunderter, die Badegäste fanden ganze 670.000 Euro in dem wasserdicht verschlossenen Bündel.

Einige der Gäste griffen zu und steckten die Scheine ein, bis schließlich die Küstenwache auftauchte. Zuvor kam es nämlich auf dem Wasser zu einer Verfolgung. Wegen eines Motorschadens war am Mittwoch ein Boot aus Malta vor der Küste liegen geblieben. Ein Mann und ein Junge wurden in Sicherheit gebracht. Doch plötzlich tauchten noch weitere Passagiere auf.

Strand von Sizilien
Fausto Riolo/Shutterstock

Geldbündel angeschwemmt: Was steckt hinter dem kuriosen Fund?

Es handelte sich um zwei Männer, die Taschen ins Meer warfen und hinterher sprangen. Sie versuchten vor der Küstenwache zu fliehen und an Land zu gehen. Allerdings konnte bisher nur einer von ihnen verhaftet werden. Das Geldbündel stammt demnach von den beiden Unbekannten, die sich unter Deck versteckten. Neben der Küstenwache waren auch die Polizei und die Finanzpolizei im Einsatz. Die Beamten nahmen den Badegästen die Geldscheine daraufhin wieder ab. Bisher wurden zwei Männer wegen Hehlerei angezeigt.

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Hinter den 670.000 Euro könnten Geldwäsche oder Drogengeschäfte stecken. Außerdem ist es möglich, dass es sich um Falschgeld handelt. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen, um die Herkunft des Geldes zu untersuchen. Der achtjährige Junge wurde mittlerweile dem Sozialdienst übergeben. Die Beamten erklärten gegenüber Rai, dass das Geld aus kriminellen Geschäften stammen könnte. Allerdings wurde dieser Ermittlungsansatz bisher noch nicht offiziell bestätigt. Gefunden wurden die Bündel am Strand von Casuzze in Marina di Ragusa. Die drei Männer, die auf dem Motorboot unterwegs waren, stammen alle aus Malta. Die Badegäste freuten sich zwar bereits über den Geldsegen, doch ziemlich schnell wurde klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen konnte.

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