Polizei warnt: Einbrecher nutzen neue Dating-App-Masche

Betrüger nutzen ein romantisches Date als Vorwand für einen Einbruch. Die Polizei Bonn warnt vor einer perfiden Masche, bei der Kriminelle über Dating-Apps gezielt Wohnungen und Häuser ausspähen.
Polizei warnt: Einbrecher nutzen neue Dating-App-Masche
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Einbrecher nutzen immer perfidere Methoden, um in die Häuser ihrer Opfer zu gelangen. Deshalb warnt die Polizei nun vor der Dating-App-Masche. Beliebte Plattformen wie Tinder, Bumble und Co. werden gezielt eingesetzt, um herauszufinden, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Deshalb sollte man besonders wachsam sein.

Mit einem romantischen Kennenlernen hat dieser Betrug nämlich rein gar nichts zu tun. Die Einbrecher kontaktieren ihre Opfer über die Apps und versuchen, sich ihr Vertrauen zu erschleichen. Die Polizei Bonn nannte einen konkreten Fall, in dem sich eine Frau einen Account mit einem KI-generierten Foto erstellte. Es kam sogar zu einem persönlichen Treffen mit dem Opfer.

Einbrecher nutzen Dating-Apps: Frau schaut auf ihr Smartphone
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Polizei warnt vor neuer Masche: So nutzen Einbrecher Dating-Apps aus

Die Frau nutzte dieses Treffen aus, um die Wohnräume des Opfers auszukundschaften. „Bei einem weiteren Treffen verabredete sich das spätere Opfer mit der Täterin zu einem gemeinsamen Restaurantbesuch außerhalb der eigenen Wohnung“, heißt es in einem Statement der Ermittler. Da der Hausbesitzer zu diesem Zeitpunkt sicher abwesend war, nutzten die Komplizen diese Zeitspanne aus, um einzubrechen. Die Einbrecher verschafften sich Zugang zum Haus und wussten schon, wo sie nach Wertgegenständen suchen mussten, da die Frau zuvor dort gewesen war. Sie erbeuteten unter anderem Edelmetalle, Schmuck und Münzen.

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Kein erstes Treffen in privaten Wohnräumen: Was man beim Dating beachten sollte

„Seien Sie vorsichtig, wenn neue Internet-Bekanntschaften auffällig schnell ein Treffen in Ihren privaten Wohnräumen vorschlagen oder sich auffällig detailliert nach Ihren Arbeitszeiten, Ihren Urlaubsdaten, den Sicherungssystemen Ihres Hauses oder Ihren finanziellen Verhältnissen erkundigen“, warnte die Bonner Polizei daraufhin. Man sollte Fremden gegenüber in Dating-Apps niemals persönliche Informationen preisgeben. Erste Treffen sollten vorzugsweise nicht in den privaten Räumen stattfinden. Die Beamten raten dringend dazu, die Haus- oder Wohnungstür immer abzuschließen und auch bei einer kurzzeitigen Abwesenheit nicht nur zuzuziehen. Wer auf Dating-Apps angeschrieben wird, sollte außerdem genau hinschauen und prüfen, ob es sich um KI-generierte Profilfotos handelt. Zudem warnt die Polizei vor dem Versenden von intimen Fotos und Videos, die für „weitere Straftaten“ genutzt werden könnten.

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