In Deutschland spielt das Bargeld auch im digitalen Zeitalter weiterhin eine zentrale Rolle. Deshalb bewahren viele Bürgerinnen und Bürger einige Münzen und Scheine bei sich zu Hause auf. Wie die Europäische Zentralbank erklärte, werden rund 250 Euro pro Gang zum Geldautomaten abgehoben.
Doch ist das Geld zu Hause wirklich sicher? Ein ehemaliger Einbrecher hat genau über dieses Thema mit der Sicherheitsfirma "180° Sicherheit" gesprochen. Es ging insbesondere darum, zu verstehen, wo Täter zuerst nach dem Bargeld suchen. Denn der Ex-Einbrecher rät natürlich davon ab, die Scheine an diesen Orten zu verstecken.

Einbrecher erklärt: Dieses Versteck wird zuerst nach Bargeld durchsucht
„Als Erstes habe ich die Garderobe überprüft“, berichtet der Mann. Denn viele Menschen lassen ihr Portemonnaie in ihrer Jackentasche zurück, die sie dann an der Garderobe aufhängen. Im Schlafzimmer befinden sich neben den Geldscheinen schließlich darüber hinaus oft Schmuckstücke. An diesen beiden Orten sollte man seine wertvollen Habseligkeiten also besser nicht aufbewahren. Außerdem verstecken viele Bürger ihr Geld in Dosen oder anderen Behältern, die dann im Küchenschrank verschwinden.
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Dieses Vorgehen ist den Kriminellen bewusst. Deshalb warnt die Polizei sogar davor, wertvolle Gegenstände sowie Münzen und Scheine an offensichtlichen Orten aufzubewahren. Man soll bares Geld allgemein nur in einem geringeren Umfang zu Hause aufbewahren. Wer stattdessen einen Tresor bei der Bank nutzt, sollte Edelmetalle, Dokumente und Co. sorgfältig dokumentieren. Denn im Falle eines Diebstahls, zahlt die Versicherung nur, wenn deutlich wird, was genau gestohlen wurde. Was man sonst noch beachten muss, wenn man einen Tresor bei der Bank nutzt, hat kürzlich ein Experte verraten.
